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Rechtsstreit zwischen FCN und Köllner: Club will Schlichtung

Verein will außergerichtliche Einigung mit dem Ex-Coach anstreben - 21.03.2019 13:47 Uhr

Michael Köllner und der 1. FC Nürnberg befinden sich aktuell in einem Rechtsstreit.

© Sportfoto Zink/DaMa


Der Trainer will demnach geklärt haben, welche konkreten Folgen die Trennung für sein Arbeitsverhältnis hatte. Zu einer Verhandlung soll es aber nicht kommen, nach Gerichtsangaben befinden sich der Club und der 49-Jährige in einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren. "Wir sind Michael Köllner sehr dankbar, was er für den 1. FC Nürnberg geleistet hat", hieß es in einer Stellungnahme des Tabellenletzten der Bundesliga. "Wir sind bereits in Gesprächen miteinander, um eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung zu erzielen. Daran ist uns selbstverständlich sehr gelegen."

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Club-Achterbahn unter Köllner: Zwischenlösung, Aufstieg, Rote Laterne

Erst war er die Zwischenlösung im Abstiegskampf, wurde dann zum Aufstiegstrainer des 1. FC Nürnberg - doch der Klassenkampf in der Bundesliga war zu viel für Michael Köllner. Der arbeitswütige Oberpfälzer stabilisierte den Club und brachte ihn ins Fußball-Oberhaus, ließ dann aber das Konzept vermissen. Nach 15 sieglosen Bundesliga-Spielen und dem Pokal-Aus muss "Füchsmühls Finest" nun gehen. Eine Achterbahnfahrt in Bildern!


Köllner hatte den FCN in der vergangenen Saison zum Aufstieg geführt, in diesem Winter aber einen Abwärtstrend samt Absturz in den Tabellenkeller nicht verhindern können. Am 12. Februar entband der Verein den Trainer dann von dessen Aufgaben, nachdem man sich davor schon von Sportvorstand Andreas Bornemann getrennt hatte. Für beide Stellen werden Nachfolger gesucht, Interimscoach ist Boris Schommers.

 

 

dpa

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