Dienstag, 20.10.2020

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Rettung der kleinen Klubs? Noch keine Einigung von Sky und DFL

Es geht um die Zahlung der TV-Gelder durch Sky - 17.04.2020 11:22 Uhr

Obwohl aktuell keine Bundesligaspiele übertragen werden können, zahlt Sky dennoch einen Teil der ausstehenden TV-Gelder an die Vereine.

© Jan Woitas, dpa


Die Deutsche Fußball Liga hat nach eigenen Angaben noch keine verbindliche Einigung über die Zahlung der vierten und letzten Rate der Fernsehgelder an die Bundesligaclubs erzielt. "Die #DFL befindet sich in Gesprächen mit allen Medienpartnern", twitterte die DFL am Freitag. Mit dem Pay-TV-Sender Sky gebe es "noch keine vertraglich fixierte Vereinbarung", hieß es.


Das Warten geht weiter: In der Bundesliga häufen sich die Fragen


Die Bild hatte über eine Einigung zwischen DFL und Sky berichtet, wonach etwas weniger Geld fließen solle, dafür aber früher, als vereinbart worden sei. Nach dem Bericht sollen auch ARD und ZDF bereit seien, ihre nächste Rate zu überweisen, obwohl der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga bis mindestens 30. April ruht und unklar ist, ob und wann die Saison wegen der Coronavirus-Pandemie zu Ende gespielt werden kann.

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Wie die Bild berichtete, hätte die letzte Sky-Rate eigentlich schon am 10. April bei der DFL eingehen sollen. Nach einem Bericht des kicker (Donnerstag) hätten die Rechteinhaber die insgesamt 304 Millionen Euro bisher noch nicht überwiesen. Als neuer Zahltag für die 36 Vereine sei der 2. Mai vereinbart worden. Ohne die Zahlung an die DFL drohe nach kicker-Informationen innerhalb der nächsten zwei Wochen 13 Vereinen, darunter vier Bundesligisten, im Mai und Juni die Insolvenz.


Geisterspiele in der Bundesliga? Eine 750-Millionen-Euro-Frage


In der kommenden Woche, am 23. April, wollen die Fußball-Klubs das weitere Vorgehen festlegen. Nach wie vor hofft der Profi-Fußball darauf, die Spielzeit mit Hilfe von Geisterspielen bis zum 30. Juni beenden zu können. Auf dem Spiel stehen rund 750 Millionen Euro, die bei einem Abbruch der Spielzeit fehlen würden.

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Bisher sind aber Geisterspiele nicht sicher, da Bund und Länder sich am Mittwoch auf die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. August einigten. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Großveranstaltungen, sollen von den Länder getroffen werden. Möglicherweise drohen der DFL in den verschiedenen Bundesländern verschiedene Vorgaben, so dass gar nicht an allen Standorten gespielt werden kann. Zuletzt war von rund 240 Personen die Rede, die bei Bundesliga-Geisterspielen im Stadion sein müssten.

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dpa

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