Schäfer, Behrens und jetzt Valentini: Die Club-Kapitäne seit 2003

10.9.2020, 14:52 Uhr
Tommy Svindal Larsen kam im Jahr 2002 zum 1. FC Nürnberg. Der norwegische Spielmacher entwickelte sich schnell zum Stammspieler und wurde im Januar 2003 Kapitän beim Club. Bis 2005 bekleidete er die Rolle des Anführers in Nürnberg. Zur Saison 2005/06 wechselte er zurück nach Norwegen zu Odd Grenland, wo er bis zu seinem Karriereende 2011 spielte. Larsen gab in seinen 115 Partien für den FCN immer Vollgas und ging mit maximalem Einsatz in jedes Spiel. Sein einziges Bundesliga-Tor erzielte er im Februar 2002 beim VfB Stuttgart zum 3:2-Endstand für den Club. Nur wenige Minuten später musste er mit Gelb-Rot vom Platz - der einzige Platzverweis in seinen fast vier Jahren in Nürnberg.
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Tommy Svindal Larsen - 2003 bis 2005

Tommy Svindal Larsen kam im Jahr 2002 zum 1. FC Nürnberg. Der norwegische Spielmacher entwickelte sich schnell zum Stammspieler und wurde im Januar 2003 Kapitän beim Club. Bis 2005 bekleidete er die Rolle des Anführers in Nürnberg. Zur Saison 2005/06 wechselte er zurück nach Norwegen zu Odd Grenland, wo er bis zu seinem Karriereende 2011 spielte. Larsen gab in seinen 115 Partien für den FCN immer Vollgas und ging mit maximalem Einsatz in jedes Spiel. Sein einziges Bundesliga-Tor erzielte er im Februar 2002 beim VfB Stuttgart zum 3:2-Endstand für den Club. Nur wenige Minuten später musste er mit Gelb-Rot vom Platz - der einzige Platzverweis in seinen fast vier Jahren in Nürnberg. © dpa/lnw

Sein Wort hatte beim Club Gewicht: Mario Cantaluppi bestach zwischen 2004 und 2006 als kampfstarker Defensivstratege und sorgte für Stabilität im rot-schwarzen Abwehrverbund. In der Saison 2005/06 führte der routinierte Schweizer den FCN nach dem Abgang von Larsen als Kapitän aufs Feld. Zum Ende seiner einzigen Saison als Spielführer kehrte auch Cantaluppi in seine Heimat zurück und wechselte zum FC Luzern.
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Mario Cantaluppi - 2005/06

Sein Wort hatte beim Club Gewicht: Mario Cantaluppi bestach zwischen 2004 und 2006 als kampfstarker Defensivstratege und sorgte für Stabilität im rot-schwarzen Abwehrverbund. In der Saison 2005/06 führte der routinierte Schweizer den FCN nach dem Abgang von Larsen als Kapitän aufs Feld. Zum Ende seiner einzigen Saison als Spielführer kehrte auch Cantaluppi in seine Heimat zurück und wechselte zum FC Luzern. © Wolfgang Zink

Von 2001 bis 2017 - mit einjähriger Unterbrechung - stand Raphael Schäfer beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Schäfer war viele Jahre die prägende Figur im Tor des FCN und galt als Identifikationsfigur des Vereins. Seinen mit Abstand größten Erfolg im Club-Dress feierte er als Kapitän in der Saison 2006/07 - den Gewinn des DFB-Pokals. Zur darauffolgende Saison verabschiedete er sich für eine Spielzeit vom Club, doch nach einer enttäuschenden Saison beim VfB Stuttgart kehrte der Fan-Liebling an den Valznerweiher zurück.
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Raphael Schäfer - 2006/07

Von 2001 bis 2017 - mit einjähriger Unterbrechung - stand Raphael Schäfer beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Schäfer war viele Jahre die prägende Figur im Tor des FCN und galt als Identifikationsfigur des Vereins. Seinen mit Abstand größten Erfolg im Club-Dress feierte er als Kapitän in der Saison 2006/07 - den Gewinn des DFB-Pokals. Zur darauffolgende Saison verabschiedete er sich für eine Spielzeit vom Club, doch nach einer enttäuschenden Saison beim VfB Stuttgart kehrte der Fan-Liebling an den Valznerweiher zurück. © Wolfgang Zink

Zwischen 2006 und 2008 brachte Tomas Galasek Struktur ins Club-Mittelfeld. Der Vorzeigeprofi sorgte für Stabilität, war in der Defensive Sicherheitsbeauftragter und in der Offensive Spiellenker. Mit seiner Ruhe und Besonnenheit war er einer der Wegbereiter für den Pokalgewinn 2007. Im Halbfinale gegen Frankfurt brachte der Tscheche mit seinem Freistoßtreffer zum 3:0 die Vorentscheidung für den FCN. In der Folgesaison, nach dem Abgang von Kapitän Schäfer, führte Galasek den Club als Spielführer auf Feld. Nach dem Abstieg 2008 wechselte er zurück in seine Heimat zu Banik Ostrau.
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Tomas Galasek - 2007/08

Zwischen 2006 und 2008 brachte Tomas Galasek Struktur ins Club-Mittelfeld. Der Vorzeigeprofi sorgte für Stabilität, war in der Defensive Sicherheitsbeauftragter und in der Offensive Spiellenker. Mit seiner Ruhe und Besonnenheit war er einer der Wegbereiter für den Pokalgewinn 2007. Im Halbfinale gegen Frankfurt brachte der Tscheche mit seinem Freistoßtreffer zum 3:0 die Vorentscheidung für den FCN. In der Folgesaison, nach dem Abgang von Kapitän Schäfer, führte Galasek den Club als Spielführer auf Feld. Nach dem Abstieg 2008 wechselte er zurück in seine Heimat zu Banik Ostrau. © Wolfgang Zink

Im Jahr 2002 gab Andreas Wolf sein Profidebüt für den 1. FC Nürnberg, im Jahr 2008 wurde er zum neuen Kapitän beim FCN ernannt. Das Nürnberger Eigengewächs führte den Club bis zu seinem Wechsel nach Werder Bremen 2011 als
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Andreas Wolf - 2008 bis 2011

Im Jahr 2002 gab Andreas Wolf sein Profidebüt für den 1. FC Nürnberg, im Jahr 2008 wurde er zum neuen Kapitän beim FCN ernannt. Das Nürnberger Eigengewächs führte den Club bis zu seinem Wechsel nach Werder Bremen 2011 als "Leit-Wolf" aufs Feld. Wie bei vielen anderen Club-Urgesteinen dieser Zeit war sein größter Erfolg der Pokalsieg im Jahr 2007. In seiner Zeit als Kapitän erlebte Wolf vor allem Höhen - nach seiner ersten Spielführer-Saison 2008/09 spielte er in den folgenden beiden Jahren nur noch erstklassig. © Sportfoto Zink / DaMa

Schäfer die zweite! Nach dem Abgang von Wolf ernannte der damalige Club-Coach Dieter Hecking Raphael Schäfer erneut zum Kapitän. Drei weitere Spielzeiten war Schäfer Spielführer beim FCN und erlebte erneut viele Höhen und Tiefen, bis er schließlich in der Saison 2014/15 seinen Stammplatz im Tor zunächst an Patrick Rakovsky und in der darauffolgenden Spielzeit an Thorsten Kirschbaum abgeben musste. Seine drei letzten Jahre beim Club waren geprägt von sporadischen Einsätzen, Verletzungen aber auch dem ein oder anderen Highlight. Am 29. Spieltag seiner letzten Saison 2016/17 erwies Trainer Michael Köllner Schäfer noch einmal die Ehre und ernannte ihn zum Kapitän. Nachdem der Club Anfang Mai den Klassenerhalt klar gemacht hatte, verkündete der damals 38-Jährige offiziell sein Karriereende.
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Raphael Schäfer - 2011 bis 2014

Schäfer die zweite! Nach dem Abgang von Wolf ernannte der damalige Club-Coach Dieter Hecking Raphael Schäfer erneut zum Kapitän. Drei weitere Spielzeiten war Schäfer Spielführer beim FCN und erlebte erneut viele Höhen und Tiefen, bis er schließlich in der Saison 2014/15 seinen Stammplatz im Tor zunächst an Patrick Rakovsky und in der darauffolgenden Spielzeit an Thorsten Kirschbaum abgeben musste. Seine drei letzten Jahre beim Club waren geprägt von sporadischen Einsätzen, Verletzungen aber auch dem ein oder anderen Highlight. Am 29. Spieltag seiner letzten Saison 2016/17 erwies Trainer Michael Köllner Schäfer noch einmal die Ehre und ernannte ihn zum Kapitän. Nachdem der Club Anfang Mai den Klassenerhalt klar gemacht hatte, verkündete der damals 38-Jährige offiziell sein Karriereende. © Sportfoto Zink / DaMa

Jan Polak wurde 2014 von Coach Valerien Ismael als Nachfolger von Raphael Schäfer bestimmt. Im Jahr 2005 kam der Tscheche zum Club und bestätigte schnell seinen Ruf als Mittelfeldstratege mit kompromisslose Zweikampfhärte und guter Schusstechnik. Das Pokalfinale 2007 war zunächst sein letztes Spiel für den FCN. Obwohl er gerne in Nürnberg geblieben wäre, wechselte er aufgrund der neuverpflichteten Konkurrenz im defensiven Mittelfeld - namentlich Peer Kluge - nach Belgien. Im Mai 2014 kehrte der mittlerweile 33-Jährige wieder nach Nürnberg zurück - und durfte die junge Mannschaft des FCN direkt als Kapitän aufs Feld führen. Nach zwei weiteren Jahren in Franken kehrte der Tscheche in seine Heimat nach Brünn zurück.
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Jan Polak - 2014/15

Jan Polak wurde 2014 von Coach Valerien Ismael als Nachfolger von Raphael Schäfer bestimmt. Im Jahr 2005 kam der Tscheche zum Club und bestätigte schnell seinen Ruf als Mittelfeldstratege mit kompromisslose Zweikampfhärte und guter Schusstechnik. Das Pokalfinale 2007 war zunächst sein letztes Spiel für den FCN. Obwohl er gerne in Nürnberg geblieben wäre, wechselte er aufgrund der neuverpflichteten Konkurrenz im defensiven Mittelfeld - namentlich Peer Kluge - nach Belgien. Im Mai 2014 kehrte der mittlerweile 33-Jährige wieder nach Nürnberg zurück - und durfte die junge Mannschaft des FCN direkt als Kapitän aufs Feld führen. Nach zwei weiteren Jahren in Franken kehrte der Tscheche in seine Heimat nach Brünn zurück. © Sportfoto Zink / WoZi

Im Sommer 2015 kam Miso Brecko aus Köln zum FCN und wurde als routinierter Verteidiger sofort zum Kapitän ernannt. Der sympathische Slowene brachte sowohl auf dem Feld als auch in der Kabine Stabilität in die Club-Mannschaft, denn Rechtsverteidigen konnte lange keiner so gut wie er. Für zwei Saisons war Brecko FCN-Kapitän. Eine weitere Saison blieb er noch in Nürnberg und beendete schließlich 2018 als Bundesliga-Aufsteiger seine aktive Fußball-Karriere.
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Miso Brecko - 2015 bis 2017

Im Sommer 2015 kam Miso Brecko aus Köln zum FCN und wurde als routinierter Verteidiger sofort zum Kapitän ernannt. Der sympathische Slowene brachte sowohl auf dem Feld als auch in der Kabine Stabilität in die Club-Mannschaft, denn Rechtsverteidigen konnte lange keiner so gut wie er. Für zwei Saisons war Brecko FCN-Kapitän. Eine weitere Saison blieb er noch in Nürnberg und beendete schließlich 2018 als Bundesliga-Aufsteiger seine aktive Fußball-Karriere. © Sportfoto Zink / WoZi

Seit 2015 spielt Hanno Behrens für den 1. FC Nürnberg, den er ab 2017 auch als Kapitän auf Spielfeld führen durfte. In der Aufstiegssaison 2018 steuerte der Mittelfeldspieler 14 Treffer bei und entwickelte sich immer mehr zur Identifikationsfigur - vor allem für junge Fans. Ein Jahr später stieg der FCN wieder in die zweite Liga ab, doch Behrens bleibt dem Club treu und weiter Spielführer der Franken. Zu dieser Saison muss der Routinier seine Kapitänsbinde allerdings abgegeben - Enrico Valentini wird ab sofort als FCN-Kapitän auflaufen.
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Hanno Behrens - 2017 bis 2020

Seit 2015 spielt Hanno Behrens für den 1. FC Nürnberg, den er ab 2017 auch als Kapitän auf Spielfeld führen durfte. In der Aufstiegssaison 2018 steuerte der Mittelfeldspieler 14 Treffer bei und entwickelte sich immer mehr zur Identifikationsfigur - vor allem für junge Fans. Ein Jahr später stieg der FCN wieder in die zweite Liga ab, doch Behrens bleibt dem Club treu und weiter Spielführer der Franken. Zu dieser Saison muss der Routinier seine Kapitänsbinde allerdings abgegeben - Enrico Valentini wird ab sofort als FCN-Kapitän auflaufen. © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr