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Schäfer: "War klar, dass Prinzen kein Wundertrainer ist"

Club-Trainer will sich voll "auf das kommende Spiel fokussieren" - 27.04.2014 06:02 Uhr

Sieht für den 1. FC Nürnberg "noch eine kleine Chance" auf den Klassenerhalt: Raphael Schäfer. © Zink


Roger Prinzen (Trainer 1. FC Nürnberg): "Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten heute punkten. Die ersten 20 Minuten konnten wir das Spiel offen gestalten. Wir sind dann nach einer Standardsituation in Rückstand geraten. Danach hat man gespürt, dass die Mannschaft registriert, wieder einen Rückschlag erhalten zu haben. Das 0:2 nach einem weiteren Standard und so kurz vor der Pause war ärgerlich. In der Kabine haben wir die Jungs dann wieder aufgerichtet. Nach der Pause hat es Mainz sehr clever gespielt. Wir waren nicht so effektiv, wie wir es erhofft haben und haben den Ball zu schnell verloren. Wir fokussieren uns jetzt auf das kommende Spiel. Ab sofort gilt nur noch Hannover."


Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): "Ich bin wahnsinnig glücklich mit der Energie und Präsenz meiner Mannschaft. Es war ein kompliziertes Spiel, weil wir nicht wussten, was Nürnberg vor hat. Und es war dann auch das erwartet enge Spiel. Es macht mich stolz und zufrieden, was die Mannschaft unseren Fans seit langer Zeit bietet."

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Raphael Schäfer (Kapitän 1. FC Nürnberg): "Wir haben aus zwei Standardsituationen zwei Tore bekommen, die man so keinesfalls kriegen darf. Das hat uns heute wieder ein Stück weit zurückgeworfen. Aber was wollen wir uns vorwerfen? Die Mannschaft gibt alles, sie kämpft und rackert, aber in den entscheidenden Situationen macht sie dann einfach Fehler. Aber wir stehen am 32. Spieltag ja auch nicht umsonst auf dem vorletzten Tabellenplatz. Es war auch klar, dass Roger Prinzen kein Wundertrainer ist, der nur mit den Fingern schnippt und wir gewinnen dann in Mainz, das ja momentan einen sehr guten Fußball spielt. Aber die Mannschaft hat sich wieder viel mehr gegenseitig geholfen. Wir müssen jetzt zunächst am Sonntag dem FC Augsburg gegen den HSV ganz kräftig die Daumen drücken und dann einfach sehen, dass wir gegen Hannover irgendwie wieder in die Erfolgsspur zurückkommen. Eine kleine Chance haben wir noch."


Mike Frantz (Spieler 1. FC Nürnberg): "Wir hätten den Fans gerne etwas Positives zurückgegeben. Die Gegentore nach Standards sind ärgerlich, da wir die Qualitäten von Mainz gut abgefangen haben. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen und müssen das Glück erzwingen. Gegen Hannover müssen wir gewinnen. Von der ersten Sekunde an müssen wir alles geben. Wenn ich nicht mehr an den Klassenerhalt glauben würde, könnten wir den Laden zusperren."


Josip Drmic (Spieler 1. FC Nürnberg): "Bei uns hat vieles gefehlt, was bei Mainz gut war. Man versucht alles zu geben, aber es ist schwer."

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U.D., jabs, tl

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