Schäffer nach Comeback-Sieg: "Der Körper ist noch durcheinander"

26.4.2021, 06:00 Uhr
Bock auf Kiel: Jan Schäffer.

Bock auf Kiel: Jan Schäffer.

Herr Schäffer, "spooky" hat sich das erste Training nach der Quarantäne angefühlt, haben Sie erzählt. Wie fühlt sich denn dieser Sieg an?

Schäffer: Geil. Ich weiß nicht, wie ich es anders sagen kann. Der Körper ist noch ein wenig durcheinander, weil wir zuletzt keinen Rhythmus hatten.

Und jetzt? Fühlen Sie sich schlapper? Merken Sie einen Unterschied?

Schäffer: Ich hab‘s körperlich ganz gut verkraftet, was ich gar nicht gedacht hatte. Auch wenn ich schon beim Warmmachen gemerkt habe, dass es sich etwas anders anfühlte als sonst. Eine Woche braucht mein Körper bestimmt wieder, bis er wieder im Normal-Modus ist.

Warum gewinnt der HCE nach einer so langen Pause gegen ein absolutes Topteam?

Schäffer: Wir haben auf allen Positionen Minimum ein gutes Spiel gemacht und Magdeburg gezwungen, aus dem Rückraum zu werfen und das auch zugelassen. Dafür waren andere Positionen dicht. Wir waren auch einfach alle froh, nach der Quarantäne wieder in der Halle zu stehen, da fühlte man sich wie eingesperrt.

Wie gelegen kommt jetzt die Länderspielpause?

Schäffer: Körperlich kommt es uns sicher entgegen, zumindest denen, die nicht für ihr Land antreten. Für den Flow, den wir uns jetzt geholt haben, ist es vielleicht sogar fast ein bisschen schade. Weil man nach so einem Spiel natürlich gerne direkt weitermachen würde.

Danach geht es wieder gegen einen Großen: den THW Kiel.

Schäffer: Wir tun uns gegen nominell stärkere Mannschaften einfacher. Wir hoffen aber erstmal, dass alle gesund von den Nationalteams zurückkommen, auch auf Kieler Seite. Aber ich freue mich schon drauf.

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