24°

Sonntag, 21.07.2019

|

zum Thema

Schwartz: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung"

Die Stimmen zur 1:2-Derbyniederlage des 1. FC Nürnberg gegen Fürth - 20.09.2016 21:42 Uhr

"Wir haben heute kompakt gestanden und gut nach vorne gespielt." Alois Schwartz erkannte bei der Derby-Niederlage gegen Fürth auch gute Dinge. © Sportfoto Zink / DaMa


Alois Schwartz (Club-Coach): "Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem wir zu Beginn umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben den Gegner reingedrückt, hatten bis zur Pause 9:0 Ecken. Das spricht auch für sich. Aber wir haben unsere zwei guten Möglichkeiten nach Standards nicht genutzt. Dann bekommen wir das Tor aus heiterem Himmel. Und beim zweiten Gegentreffer fällt der Ball abgefälscht hinten rein. Das passt zu unserer Situation. Wir hatten auch danach noch einige Abschlüsse, aber zu spät zum Anschluss getroffen. Wir sind natürlich sehr enttäuscht, wir hatten uns viel vorgenommen.

Das ist ernüchternd. Aber wir haben heute kompakt gestanden und gut nach vorne gespielt, es war ein Schritt in die richtige Richtung. Aber offenbar müssen wir noch mehr tun, um den Bock umzustoßen."

Bilderstrecke zum Thema

Club-Noten nach der Derbypleite: Nur einer hat die 2 vorm Komma

Auch nach dem 261. Frankenderby bleibt der 1. FC Nürnberg in dieser Saison sieglos. Trotz ordentlicher erster Hälfte verliert der FCN mit 1:2 gegen das Kleeblatt. Ordentliche Noten gibt es aber nicht.



Thorsten Kirschbaum (Club-Keeper): "Es ist brutal. Ich kann den Frust der Fans verstehen. Wir wollten im Derby etwas zurückgeben. Wir haben in der ersten Halbzeit gezeigt, dass es bei uns stimmt. Wir drängen auf das 1:0 und kriegen dann ein unglückliches Gegentor. Das ist symptomatisch für unsere Situation. Wir hatten nach dem 0:2 auch noch den einen oder anderen gefährlichen Abschluss, aber je länger das Spiel dauerte, desto schwieriger wurde es. Wir dürfen uns jetzt trotzdem nicht aufgeben, sondern müssen weitermachen."


Miso Brecko (Club-Kapitän): "Man kann niemandem vorwerfen, dass er sich nicht reinhängt. Man hat es in der ersten Halbzeit gesehen: Wir geben alles, drängen, haben etliche Ecken. Aber das Tor fällt für Fürth und dann müssen wir wieder hinterherlaufen.

Es gilt jetzt, nicht zu verzweifeln. Das ist für alle Beteiligten eine schwere Situation. Der Trainer macht gute Arbeit, an ihm liegt es nicht. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Wir brauchen jetzt einfach einen Dreier."


Andreas Bornemann (Club-Sportvorstand): "Wie sich die Mannschaft präsentiert, gibt derzeit keinen Anlass, am Trainer zu zweifeln."

Bilderstrecke zum Thema

Der Club am Boden! Fürth verlängert den Keller-Aufenthalt

Das 261. Frankenderby brachte folgende Erkenntnis: Der 1. FC Nürnberg kann nicht mehr gewinnen. Nach der vierten Niederlage in Serie muss sich der Club vielmehr echte Sorgen machen. Das Kleeblatt verscheuchte in der Nachbarstadt derweil die leichte Herbst-Depression nach dem 0:3 gegen Würzburg. Latte, Freis, Dursun - Steininger und ein zu später Burgknaller. Die besten oder bittersten Derby-Bilder!


 

apö

33

33 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport