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Schwartz vor dem Derby: "Wir müssen mit Mut auflaufen"

Club-Trainer blickt zuversichtlich auf das bevorstehende Frankenderby - 20.09.2016 14:15 Uhr

Club-Trainer Alois Schwartz steht vor einer schweren Aufgabe: Bei einer Niederlage im Derby würde es um seine Person sicherlich nicht ruhiger werden. © Sportfoto Zink / DaMa


Alois Schwartz ist sich sicher, dass diesmal alles gut wird für den 1. FC Nürnberg. Er muss sich sicher sein, er ist ja Trainer dieses Vereins. "Wir müssen mal wieder etwas Positives in die Köpfe bekommen", sagt Schwartz. Das wäre wahrscheinlich wirklich nicht schlecht mit Blick auf eine Mannschaft, die nach fünf Punktspielen ohne Erfolg und 8:15 Gegentoren derzeit vor allem negativ auf die Welt blickt.

Wie man es jetzt also schafft, im 261. Derby gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth die Skepsis des Umfelds zumindest ein wenig einzudämmen? "Wir müssen mit Mut auflaufen", sagt Schwartz. Ein paar weitergehende Tipps gibt er auch noch: "Wir müssen unsere Passivität ablegen." Jene defensive Passivität also, die zuletzt in Bochum dazu geführt hat, dass man kurz nach dem Anpfiff schon mit 0:2 in Rückstand lag.

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Dass es gelingen kann, davon ist Schwartz inzwischen wieder überzeugt: "Die Mannschaft weiß jetzt, was sie zu tun hat." Welche Mannschaft da am Dienstagabend um 17.30 weiß, was sie zu tun hat, ist allerdings noch ungewiss.

Unglückliche Spielansetzung

Enis Alushi fällt ja mit Sicherheit aus, bei Lukas Mühl und Kevin Möhwald will Schwartz noch ein wenig abwarten, wie sich ihre leichten Verletzungen aus der Partie beim VfL entwickeln. Zurückkehren in die Mannschaft wird mit Sicherheit Guido Burgstaller, der seine Sperre abgessesen hat.

35.000 Zuschauer werden im Frankenstadion erwartet. Dass es nicht mehr werden, hat sicherlich damit zu tun, dass der Club derzeit tatsächlich nur Vorletzter ist in der 2. Bundesliga. Es hat aber auch damit zu tun, dass die Deutsche Fußball-Liga auf den grenzwertigen Einfall kam, das Spiel für einen Dienstagabend um 17.30 Uhr zu terminieren.

"Die Terminansetzung ist nicht glücklich für uns", sagt Schwartz. Auf das Spiel an sich freut er sich trotzdem: "Auf ein Derby kann man sich immer freuen." Vor allem hinterher soll die Freude noch ein bisschen größer sein. "In diesem Spiel können wir einiges gerade rücken", sagt Schwartz.

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Fadi Keblawi

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