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Spielersteckbrief: Gerald Asamoah

27.07.2012 08:04 Uhr

Asamoah © News5/Ott


Position: Sturm

Im Verein seit: 2012

Geboren am: 03.10.1978

Größe (cm): 180

Gewicht (kg): 85

Spiele/Tore Bundesliga: 323/50

Spiele/Tore 2. Bundesliga: 31/9

Nation: Deutschland

Länderspiele: 43

Bisherige Vereine: FC St. Pauli (2010-2011), FC Schalke 04 (1999-2010), Hannover 96 (1994-1999), Werder Hannover (1991-1994)

Kurzportrait: Als das Kleeblatt im Winter Gerald Asamoah verpflichtete, war das für beide Seiten ein Riesen-Ding: Für Asamoah, weil er nach seinem Jahr bei Absteiger Sankt Pauli keinen neuen Verein hatte, sich aber mit 33 Jahren noch längst nicht reif für die Rente wähnte. Und sowieso für das Kleeblatt, das mit dem Transfer des Ex-Nationalspielers allen Zweiflern am Aufstieg entgegenhielt: „Dieses Mal meinen wir es wirklich ernst!“ Und der Herzens-Schalker erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen. Obwohl längst nicht mehr so spritzig wie in früheren Tagen, gelangen ihm in zehn Einsätzen fünf Tore und zwei Vorlagen. Als Ersatz für den abgewanderten Sturmtank Occean kommt er für Trainer Büskens dennoch nicht in Frage – für 90 Minuten auf höchstem Niveau reicht es schlicht nicht mehr. Asamoah kommt eine andere Rolle zu – zum Beispiel die des Anführers: Mit über 300 Spielen in der 1. Bundesliga ist Asamoah der mit Abstand erfahrenste Spieler im Kleeblatt-Kader und darüberhinaus - wie etwa bei den Partien gegen Hoffenheim oder Bremen unter Beweis gestellt - weiterhin einer der eifrigsten. Für seine couragierten Bemühungen hätte sich Vorarbeiter "Asa" zu Gast bei Mitaufsteiger Frankfurt (1:1) belohnen können - ja, eigentlich müssen. Doch die im Anschluss selbstkritische Frohnatur ließ am Main zwei hochkarätigen Chancen liegen. Deja-Vu-Erlerbnisse hatte der Sturmtank im Derby gegen den Club, als er eine brilliante Torgelgenheit ebenso fahrlässig vergab wie nur wenige Tage später in Hannover. Große Gefühle gab es indes in der Rückrunde auf Schalke, als sich "Asa" bei Fürths 2:1-Coup in der Startelf als fleißiges "Sturmbienchen" betätgte und bei seiner Auswechslung vom Gelsenkirchener Publikum enthusiastisch gefeiert wurde.       

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