Vorbereitung auf Braunschweig

Dudziak weg, Raebiger da: So war das Mittwochs-Training des Kleeblatts

Michael Fischer, Sportredakteur
Michael Fischer

Nürnberger Nachrichten

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2.11.2022, 18:15 Uhr
In der vergangenen Woche lernte Jeremy Dudziak seinen neuen Trainer kennen, in dieser Woche fehlt er mal wieder.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink In der vergangenen Woche lernte Jeremy Dudziak seinen neuen Trainer kennen, in dieser Woche fehlt er mal wieder.

Den Feiertag ließ Alexander Zorniger mal Feiertag sein. Am Dienstag bat der neue Trainer des Kleeblatts seine Spieler gleich zweimal auf den Platz, weshalb der Mittwoch ein etwas ruhigerer wurde. Um 14 Uhr betrat Zorniger ganz entspannt den grünen Rasen an der Kronacher Hard, erzählte, dass seine Familie auf Zypern an Allerheiligen sogar noch baden konnte - und widmete sich dann in der Spätherbstsonne seiner Mannschaft.

Wie vor jedem Training bildeten Spieler und Trainerteam erstmal einen großen Kreis, legten den Arm um den Nebenmann und besprachen den Inhalt der Einheit. Erstmals war auch Sidney Raebiger dabei, der sich Ende September ja einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und in den vergangenen Wochen in der Reha für sein Comeback geschuftet hatte. Als es nach dem Aufwärmen und einigen Sprints für eine Spielform auf das große Feld ging, musste der 17-Jährige aber wieder kürzertreten.

Zusammen mit dem zwei Jahre älteren Devin Angleberger, der sich kürzlich ebenfalls leicht verletzt hatte, arbeitete Raebiger individuell, schlug ein paar Bälle, lief und machte dann vorzeitig Feierabend. Für das Spiel am Sonntagnachmittag in Braunschweig sind die beiden jungen Mittelfeldspieler deshalb keine Option - ob es Jeremy Dudziak sein kann, bleibt abzuwarten.

Der Rekordtransfer nach dem Bundesliga-Aufstieg hatte sich schon in der vergangenen Saison immer wieder mit kleineren Verletzungen und anderweitigen Zwangspausen herumgeschlagen und musste auch in diesem Sommer unter dem neuen Trainer Marc Schneider immer wieder kürzertreten. Deshalb konnte der vermeintliche Unterschiedsspieler, der Dudziak an guten und fitten Tagen wäre, seiner Mannschaft bislang auch noch nicht so wirklich im Zweitliga-Abstiegskampf helfen.

Auch Ende Oktober fehlte er beim Training mal wieder krank, trainierte dann in der vergangenen Woche erstmals unter seinem neuen Trainer - fehlte allerdings am Mittwochnachmittag schon wieder krank. Genauso wie Luca Itter, der allerdings seit Ende August ohnehin nur vier Minuten mitspielen konnte und durfte. Weiterhin keine Neuigkeiten gibt es von Robin Kehr, dessen Name in jeder Pressekonferenz bei den verletzten Spielern fällt, der jedoch auch mehr als ein Jahr nach seiner Knieverletzung noch nicht so weit ist, dass er mit der Mannschaft auf dem Platz stehen - oder zumindest Platzrunden drehen kann.

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