Thesen für die Trainer

Stammtischparolen in der Fußball-Kreisliga 2

21.7.2021, 07:39 Uhr
Bei der SG Geschwand/Wolfsberg gab es in der abgelaufenen Saison viel Grund zum Jubeln, Spielertrainer Florian Müller würde sofort einschlagen, wenn er diese Bilanz wiederholen könnte.

Bei der SG Geschwand/Wolfsberg gab es in der abgelaufenen Saison viel Grund zum Jubeln, Spielertrainer Florian Müller würde sofort einschlagen, wenn er diese Bilanz wiederholen könnte. © Sportfoto Zink/WoZi, NN

Der Kader des TSV Brand ist zu klein und verletzungsanfällig für große Sprünge.
Das sagt Alexander Roth: Der Kader muss dieses Jahr keine großen Sprünge machen. Die Spieler, Erste und Zweite, sind dieses Jahr dafür hier, um dem Verein etwas zurückzugeben. Die Ziele sind definiert und die werden wir auch erreichen. Wir halten dieses Jahr in Brand alle zusammen.

Trotz der neuen Spielgemeinschaft ist die SG Ermreuth/Stöckach von Andreas „Gigi“ Hammerand abhängig.
Kevin Micholka: Abhängig ja, aber es können gerne auch andere in die Bresche oder aus dem Schatten springen. Eine Mannschaft sollte nie von einem einzelnen Spieler abhängig sein.

Der Saisonverlauf des SV Gößweinstein ist von der Verletzungsfreiheit und Form von Sven Wächter abhängig.
Thomas Spethling: Diese These ist genauso richtig wie falsch. Als Trainer muss ich natürlich darauf hinweisen, dass es einer alleine nie richten kann, nicht einmal ein Weltfußballer wie Lewandowski bei Polen in der Nationalmannschaft. Für sportlichen Erfolg braucht man eine geschlossene Mannschaftsleistung. Sven ist in diesen Überlegungen einer von vielen. Es gibt auch viele andere wichtige Stützen im Team, die schwer zu ersetzen sind, auf und neben dem Platz. Auf der anderen Seite wird gerade für die Spiele auf Augenhöhe zunächst eine gute Leistung aller Spieler benötigt, entschieden werden sie aber häufig von Spielern, die den Unterschied machen können. Sie werden von den Mitspielern gesucht und vom Gegner besonders respektiert, weil sie sich eben im entscheidenden Moment durchsetzen können, um das Tor zu machen.

Vergangene Saison hat der SC Kühlenfels überperformt, diese Saison geht der Blick wieder nach unten.
Norbert Hartmann: Das Ziel ist es, sich in der Kreisliga zu etablieren. Ich bin sehr optimistisch, dass wir mit dem hinteren Drittel nichts zu tun haben werden. Ich mache mir da keine Sorgen, wichtig ist vor allem ein guter Start. Wer am letzten Spieltag der letzten Saison auf Platz vier stand, der hat es sich auch verdient gehabt.

Intern hofft man beim SV Moggast auf einen ähnlichen Saisonverlauf wie für Henfenfeld vergangenes Jahr. Im besten Fall will man sogar oben angreifen.
Michael Ulrich: Ja! (mit Augenzwinkern)

Auch in der zweiten Saison nach dem Bezirksliga-Abstieg geht es für den TSV Neunkirchen vorrangig um den Klassenerhalt.
Joachim Schwarz: Ja! Ziel muss es sein, uns in der Kreisliga zu stabilisieren und nicht nach unten schauen zu müssen.

Der ASV Pegnitz fühlt sich mittlerweile wohl in der Kreisliga. Der Zug mit dem höherklassigen Fußball ist abgefahren.
Kevin Kühnlein: Kreisliga ist doch die Champions Leaque der Amateure, sicher fühlen wir uns wohl. Für den ASV ist diese Liga aktuell definitiv das Höchste der Gefühle. Wir fühlen uns außerdem wohl, wenn wir die Saison ohne Unterbrechung durchkicken können und dabei auch noch einige Highlights setzen dürfen.

Ohne die Scorerpunkte von Maximilian Held ist die Offensive des TSC Pottenstein nur noch die Hälfte wert.
Tobias Engelhardt: Ich habe vor der Vorbereitung zu den Jungs gesagt, dass wir den Verlust nur als Team auffangen können, indem mehrere Spieler in die Bresche springen. Man sieht in der Vorbereitung, dass das schon sehr gut klappt, so dass wir uns immer ausreichend Chancen erspielen und zwei, drei Tore pro Spiel erzielen. Das wollen wir mit in die Runde nehmen und so sehen wir uns sogar variabler im Spiel mit Ball und unberechenbarer.

Die DJK Weingarts muss aufpassen, nach den ganzen Abgängen nicht in den Abstiegsstrudel zu rutschen.
Bastian Lunz: Wir hatten natürlich einen gewaltigen Aderlass in der Mannschaft und konnten diesen vor allem in der Breite nicht auffangen. Wir haben mit Timo Heck und Gabriel Karnoll lediglich zwei externe Neue dazu bekommen, die allerdings schon gezeigt haben, dass sie echte Verstärkungen sind. Weiter bauen wir gerade schon Nachwuchsspieler ein, die super mitziehen und von denen wir sicherlich langfristig den ein oder anderen in der Ersten sehen werden. Auch unsere Zweite hat einen großen Fundus an Spielern, auf den wir diese Saison wohl öfter zurückgreifen werden. Alles in allem werden wir uns schon strecken müssen, um nicht in Nöte zu geraten aber sofern uns das Verletzungspech diese Saison mal etwas verschont, gehe ich schon davon aus, das Klassenziel erreichen zu können.

Alles andere als ein Platz unter den Top 3 wäre für die SG Geschwand/Wolfsberg eine Enttäuschung.
Florian Müller: Das wäre natürlich absolut geil, wenn wir heuer auch so eine Saison wie die vergangene spielen, aber so eine super Saison ist von vielen Faktoren abhängig, daher möchte ich das nicht bestätigen. Aber ganz klar hat jeder einzelne unserer Mannschaft seine eigenen Ziele und die fassen wir intern ins Auge.

Keine Kommentare