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Super League: DFL und DFB äußern sich zu möglichem Spielerbann

Unter anderem Gündogan, Werner und Kroos könnten betroffen sein - 19.04.2021 17:26 Uhr

Ilkay Gündogan, dessen Klub Manchester City gemeinsam mit elf weiteren Vereinen eine Super League gründen möchte, könnte von dem Spielerbann betroffen sein.

14.04.2021 © Federico Gambarini, dpa


"Wir stehen in Solidarität zur Uefa und Präsident Aleksander Ceferin. Gleichzeitig unterstützen wir sämtliche angekündigten Gegen-Maßnahmen von Fifa und Uefa, aber auch der betroffenen nationalen Ligen und Verbände", teilten DFL und DFB in einer gemeinsamen Erklärung am Montag in Frankfurt/Main mit und ergänzten: "Dass hiervon auch die Berufung deutscher, bei Super-League-Klubs unter Vertrag stehender Nationalspieler betroffen sein kann, ist uns bewusst."

Die Europäische Fußball-Union Uefa hat Nationalspielern der Klubs aus der angekündigten Super League mögliche Konsequenzen für die EM in diesem Sommer angedroht. Zuvor hatten zwölf europäische Spitzenvereine aus England, Italien und Spanien angekündigt, eine eigene, internationale Super League gründen zu wollen. Diese stünde in direkter Konkurrenz zur Champions League der Uefa Deutsche Klubs sind nicht unter den Vereinen, die die Pläne in der Nacht zu Montag öffentlich gemacht hatten.


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Man dürfe nicht zulassen, so die DFL als Dachorganisation der 36 deutschen Profiklubs und der DFB, dass die finanziellen Interessen einiger weniger Topvereine aus England, Italien und Spanien die Abschaffung bewährter Strukturen bewirken. "Es geht um die Zukunft des Volkssports Fußball – und um eine Weichenstellung, wie wir sie noch nicht erlebt haben", heißt es in der Stellungnahme weiter. "Es ist verantwortungslos und nicht hinnehmbar, das gewachsene Miteinander aufs Spiel zu setzen."

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dpa

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