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Trotz 17-Millionen-Offerte: Kind bleibt bei Füllkrug hart

Ex-Club-Profi könnte dem FCN eine Millionensumme in die Kassen spülen - 14.06.2018 10:42 Uhr

So kennen und lieben alle Club-Fans ihren "Lücke": Niclas Füllkrug bejubelt einen Treffer im FCN-Trikot. © Sportfoto Zink


Laut Bild hat Gladbachs Manager Max Eberl den Bossen von 96 nun ein Angebot vorgelegt, das es in sich hat: 17 Millionen Euro würde die Borussia wohl in die Hand nehmen, wenn "Lücke" dafür das Fohlen-Trikot in der kommenden Saison überstreifen würde. 

Club winkt Millionen-Bonus

Der Clou: Wechselt Füllkrug in dieser Transferperiode, würde beim FCN unerwartet nochmal so richtig die Kasse klingeln. Aufgrund einer Weiterverkaufsklausel würde Nürnberg rund 1,7 Millionen Euro einstreichen. Auf einen möglichen Füllkrug-Transfer zu Gladbach angesprochen, gab FCN-Sportvorstand Andreas Bornemann zuletzt gegenüber Bild zu Protokoll: "Ja, insofern würden wir nicht in Tränen ausbrechen, wenn er im Sommer für eine hohe Ablöse Hannover verlässt. [..] Im Gegensatz zu den Jahren vorher würde es unseren Transfer-Spielraum noch einmal erweitern." Nicht ganz uninteressant: Mit Dieter Hecking sitzt bei Gladbach ein ehemaliger Club-Coach auf der Trainerbank.

"Lücke" und das Frankenland

Auch Füllkrug ist in Franken kein Unbekannter: Als Leihgabe von Werder Bremen streift der Stürmer 2013 in 21 Spielen das Kleeblatt-Trikot über, kommt dabei auf sechs Treffer. Weil es in Franken bekanntlich sehr schön ist, geht es dann direkt ein paar Kilometer weiter. Von 2014 bis 2016 heißt der Arbeitsplatz von Füllkrug dann Valznerweiher. 54 Spiele und 17 Treffer kann sich der Offensivmann in dieser Zeit auf die Autogrammkarten drucken lassen. Sommer 2016 geht es für Füllkrug dann weiter nach Hannover. Das Interesse aus Gladbach kommt nicht von ungefähr: In der vergangenen Saison lauft es bei 96 für "Lücke" so richtig rund: Der wegen seiner veritablen Zahnlücke ebenso genannte Angreifer macht mit beachtlichen 14 Treffern auf sich aufmerksam.

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Kind stellt Preisschild aus

Hört sich aus fränkischer Sicht eigentlich rund an - den großen Spielverderber könnte hier aber 96-Boss Martin Kind geben. Die 17-Millionen-Offerte vom Niederrhein watschte der 74-jährige Unternehmer direkt ab. Kind zu Bild über die Bereitschaft, den Ex-Cluberer abzugeben: "Das halte ich für ausgeschlossen. Wenn irgendein englischer Verein kommt und 50 Millionen bietet, dann schalten wir den Verstand nochmal ein." Dass Kind als Geschäftsmann sein Handwerk perfekt beherrscht und ein alles andere als angenehmer Verhandlungspartner sein kann, bewies er in der Vergangenheit mehrmals. So schob Kind bereits einem Wechsel von 96-Manager Horst Heldt zum 1. FC Köln einen Riegel vor. 50 Millionen wird es mit ziemlicher Sicherheit von Eberl nicht geben, das letzte Wort scheint hier aber noch nicht gesprochen zu sein. Der FCN darf also weiter auf eine zusätzliche Aufbesserung der Urlaubskasse hoffen...

Stefan Zeitler Online-Redaktion E-Mail

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