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Und jetzt Schwenningen: Stresstest für die Ice Tigers

Schwarzwald-Besuch bildet Auftakt zu intensiver Eishockey-Woche - 22.01.2021 14:34 Uhr

Na? Andreas Thuresson scheint sich bereits auf Oliver Mebus zu freuen. 

22.01.2021 © Sportfoto Zink / Thomas Hahn, NN


60 Meter mal 30 Meter – die Maße einer Eisfläche sind einprägsam. Noch. Denn der Weltverband will Turniere ab 2022 auf kleineren Eisflächen durchführen und sich damit den Eisflächen in Nordamerika anpassen. In der Deutschen Eishockeyliga müsse deshalb kein Klub umbauen, aber weil man in Schwenningen eh schon dabei war, hat man das Eis der Zukunft angepasst.

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Die Ice Tigers erwartet ein bisschen NHL im Schwarzwald

336 Strafminuten, das ist ein Rekord – hoffentlich für die Ewigkeit. Denn Eishockey gespielt wurde damals am 10. März 1998 eher wenig, nachdem Jozef Cierny einen Gegner mit seinem Stock in den Hals gestochen hatte. Klingt brutal? War es auch. Wenn sich die Schwenninger Wild Wings und die Nürnberg Ice Tigers am frühen Samstagabend wieder einmal gegenüberstehen, wird sich das sicher nicht wiederholen. Warum, das weiß unser Eishockey-Experte Sebastian Böhm.


60 Meter ist die Eisfläche des modernisierten Stadions am Bauchenberg noch immer lang, aber nur noch 26 Meter breit. Das könnte ein Vorteil für die dort ansässigen Wild Wings sein, doch von den drei Heimspielen haben die Schwenninger lediglich eins gewonnen. Trotzdem gelten sie als Überraschungsmannschaft in der Südgruppe der DEL und inzwischen als ernsthafter Kandidat auf einen Platz im Playoff-Viertelfinale. Ein Sieg der siebtplatzierten Nürnberg Ice Tigers beim Vierten wäre am Samstag durchaus (17.30 Uhr/MagentaSport) eine Überraschung.

Vier Spiele in acht Tagen

Für die Mannschaft von Cheftrainer Frank Fischöder ist der Ausflug in den Schwarzwald der Auftakt zur bislang härtesten Woche dieser verkürzten DEL-Saison. Am Dienstag (19.30 Uhr) gastiert Augsburg in der Nürnberger Arena (Maße übrigens: 60 mal 29 Meter), am Donnerstag (20.30 Uhr) müssen die Ice Tigers nach Ingolstadt, am Samstag in einer Woche (17.30 Uhr) empfangen sie den EHC München. "Über Training brauchen wir dann erst einmal nicht mehr nachdenken", hat Fischöder schmunzelnd angekündigt. Vielleicht hilft es ja, dass das Eis zum Start nicht ganz so groß ist.

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