Unter Cluberern: "Das Team hat den Kampf angenommen"

7.4.2018, 18:00 Uhr
Michi (24) hielt die erste Halbzeit für
1 / 17
"Team hat den Kampf angenommen"

Michi (24) hielt die erste Halbzeit für "überragend". "Das Fehlen von Ishak hat man der Mannschaft in Halbzeit zwei aber angemerkt". Die Club-Profis hätten streckenweise nur noch hoch und weit gespielt. "Aber das Team hat den Kampf angenommen", meint der Cluberer. "Wenn wir gegen Ingolstadt nachlegen, schaut's gut aus". © Timo Nöthling

Dado (53) fand in Begleitung von (Nena, 40) das Spiel dagegen alles andere als überragend.
2 / 17
"Ab dem Gegentor richtig gespielt"

Dado (53) fand in Begleitung von (Nena, 40) das Spiel dagegen alles andere als überragend. "Zwei dumme Torwartfehler haben uns die letzte Viertelstunde zittern lassen". Aber der Keeper sei noch jung, das könne man schon verstehen. In den ersten Minuten habe der FCN mit viel Querpässen auf Sicherheit gesetzt. "Erst ab dem Gegentor haben wir richtig gespielt", auch wenn die Abwehr von Heidenheim ebenfalls gepatzt habe. Wichtig sei gewesen, dass der Club seine Tore zur richtigen Zeit gemacht habe. "Eigentlich muss man gegen so einen Gegner aber ohne Gegentor gewinnen." © Timo Nöthling

3 / 17
"Haben nicht aufgesteckt"

"Wir haben den Sieg heute auf jeden Fall verdient", blickt Richard (34, links) auf das Heimspiel gegen Heidenheim zurück. Es sei schön, mal wieder einen Sieg nach Hause gebracht zu haben, so der Anhänger des FCN. "Wir haben heute nicht aufgesteckt, obwohl wir in Rückstand lagen, haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und auch die Aufstellung hat gepasst", benennt er die Gründe für den Heimerfolg. © Timo Nöthling

4 / 17
"Es wird noch ein hartes Stück"

"Ishak hat da vorne Betrieb gemacht", der Stürmer habe ein Zeichen gesetzt, sagt Stefan Bach (49, Mitte). Wenn man die nächsten zwei Spiele gegen Ingolstadt und Kiel nicht verliere, halte man wenigstens den Abstand. "Es wird noch ein hartes Stück, aber so leicht wie in diesem Jahr wird es nächstes Jahr nicht". © Timo Nöthling

5 / 17
"Acht Minuten haben letztlich gereicht"

"Erstklassig war das heute auf keinen Fall", lautet das Urteil von Ingo (32, rechts). Man habe "leider Gottes" gesehen, dass Ishak nicht ersetzbar sei. "Wir haben acht Minuten Fußball gespielt", schließt sich Kumpel Danny (32) an. "Das hat letzten Endes gereicht". Die Leistung sonst sei unterirdisch gewesen. Man sei aber zum Aufstieg gezwungen, ergänzt Ingo. "Denn nächstes Jahr spielen reiche Vereine wie der HSV und Köln in Liga zwei." Wenn man es dieses Jahr nicht schaffe, habe man womöglich für die nächsten fünf Jahre wieder ein Abo für Liga zwei. © Timo Nöthling

Familie Rieß glaubt an den Aufstieg des Clubs.
6 / 17
"Der Club kann alles"

Familie Rieß glaubt an den Aufstieg des Clubs. "Ich glaube aber auch, dass sie für die erste Liga ganz schön kämpfen müssen", prognostiziert Vater Simon (38). Heute habe der Club Glück gehabt, dafür hatte das Team seiner Meinung nach auch oft genug Pech. Zwar kämen jetzt Spiele gegen die Verfolger, aber: "Der Club kann alles - sowohl aus positiver als auch aus negativer Sicht". © Timo Nöthling

Durch Mikael Ishak stiegen die Aufstiegschancen gewaltig, denkt Yanik Portenhauser (19, links). Gegen Heidenheim habe der Club gut gespielt, aber in der Defensive hätten die Profis in Schwarz und Rot noch stabiler stehen können. Kumpel Philipp Keitel (20, rechts) hält das Spiel für einen
7 / 17
"Das war der Bruch"

Durch Mikael Ishak stiegen die Aufstiegschancen gewaltig, denkt Yanik Portenhauser (19, links). Gegen Heidenheim habe der Club gut gespielt, aber in der Defensive hätten die Profis in Schwarz und Rot noch stabiler stehen können. Kumpel Philipp Keitel (20, rechts) hält das Spiel für einen "Bruch". "Die zwei schnellen Tore nach dem Rückstand haben einen Ruck in die Mannschaft gebracht. Danach haben sie ganz anders gespielt". Daher klappe es nun wohl mit dem Aufstieg. Die beiden Club-Fans rechnen sogar damit, dass der Club auf Platz zwei schon bald alles klar macht. © Timo Nöthling

8 / 17
"Jetzt sind wir alle wieder euphorisch"

"Nach fünf sieglosen Spielen war der Sieg gegen Heidenheim ganz wichtig für uns", ist Sandra (29) überzeugt. "Jetzt sind wir alle wieder richtig euphorisch". Mit der Leidenschaft und dem Teamgeist, die die Jungs hätten, schaffe der Club den Aufstieg, schließt sich Freundin Kathrin (27) der zuversichtlichen Rückschau an. Doch dann erst einmal Enttäuschung. Der Vater kommt hinzu... © Timo Nöthling

...und informiert Tochter Kathrin darüber, dass das Saisonfinale gegen Düsseldorf schon ausverkauft sei. Auch Walter Miltenberger (58), Vater von Kathrin, hat eine Meinung zum Spiel. Ein Pflichtsieg sei es gewesen,
9 / 17
"Mit dieser Mannschaft wird es in Liga eins schwierig"

...und informiert Tochter Kathrin darüber, dass das Saisonfinale gegen Düsseldorf schon ausverkauft sei. Auch Walter Miltenberger (58), Vater von Kathrin, hat eine Meinung zum Spiel. Ein Pflichtsieg sei es gewesen, "wobei in der zweiten Halbzeit die Nerven kurz blank lagen". Der Club habe die drei Punkte gebraucht, zumal es in den nächsten zwei Spielen nach Ingolstadt und Kiel gehe. "Mit dieser Mannschaft wird es in Liga eins schwierig die Klasse zu halten". Mit den Mehreinnahmen aus Fernsehgeldern müsse man sich schnellstmöglich verstärken, findet der NN-Abonnent. © Timo Nöthling

10 / 17
"Torwart brachte Unsicherheit"

"Pumuckl" (46) sah in der ersten Halbzeit "ein gutes Spiel". "Danach brachte der Torwart Unsicherheit in die Mannschaft". Auch der Schiedsrichter habe einige fragwürdige Entscheidungen getroffen. "In der zweiten Halbzeit hätten wir zwei glasklare Elfmeter bekommen sollen". © Timo Nöthling

11 / 17
"Gegen den Drittletzten musst du gewinnen"

"Die 20 Minuten nach dem 0:1 waren ganz OK", analysiert Oliver Zeyer (46). Danach habe die Mannschaft in der zweiten Halbzeit aber wieder viel zu wenig nach vorne gemacht. "Gegen den Drittletzten musst du gewinnen, sonst hast du es auch nicht verdient aufzusteigen". © Timo Nöthling

Michael (24), der das Spiel mit weiblicher Begleitung besuchte, hielt besonders die erste Halbzeit für spannend.
12 / 17
"Haben uns ins Spiel zurückgekämpft!"

Michael (24), der das Spiel mit weiblicher Begleitung besuchte, hielt besonders die erste Halbzeit für spannend. "Nach dem Tor war die Stimmung etwas im Keller, denn das war ein ganz klarer Torwartfehler". Schlussmann Bredlow habe man seine Verunsicherung danach angemerkt. "Dann haben wir wieder aufgeholt und uns ins Spiel zurückgekämpft!" Trotz eines unnötigen Gegentors bewertet der Club-Fan die Leistung des FCN als gut. "Es war ein schöner Fußball-Nachmittag! Auch wegen des Wetters". © Timo Nöthling

Marco Hofmann (29,rechts) merkte den Club-Spielern die Motivation durch die Ishak-Rückkehr sofort an.
13 / 17
"Zuversichtlich, dass Ishak uns zum Aufstieg ballert"

Marco Hofmann (29,rechts) merkte den Club-Spielern die Motivation durch die Ishak-Rückkehr sofort an. "Die Spieler haben alles gegeben, auch wenn das Gegentor Anfang der zweiten Halbzeit unglücklich war." Da sei das Team ins Schwimmen gekommen. "Aber ich bin zuversichtlich dass uns der Ishak, wenn er fit bleibt, zum Aufstieg ballert!" © Timo Nöthling

Nach einem unglücklichen Rückstand habe man sofort zurückgeschlagen. Deshalb fanden Johannes (25) und Laura (23) das Rückspiel gegen Heidenheim besonders interessant.
14 / 17
"Gegner war einfach zu schwach"

Nach einem unglücklichen Rückstand habe man sofort zurückgeschlagen. Deshalb fanden Johannes (25) und Laura (23) das Rückspiel gegen Heidenheim besonders interessant. "Nachdem wir das Spiel gedreht und auf 3:1 erhöht hatten, waren wir nach der Halbzeit kurz nicht wach und haben den Anschlusstreffer kassiert", lässt der Stadiongänger die Tore Revue passieren. "Verdienter Sieg für den Club! Der Gegner war aber auch einfach zu schwach". © Timo Nöthling

15 / 17
"Neun Minuten nach dem 0:1 waren der Hammer!"

"Nach den fünf Spielen, in denen wir nicht gewonnen haben, war das jetzt ein ganz wichtiger Sieg", glaubt Oliver Sauer (49, ganz rechts). "Die neun Minuten nach dem 0:1 waren der Hammer!", zeigt sich der Familienvater begeistert, der fest an den Aufstieg glaubt. Sohn David (12) sah ebenfalls ein gutes Spiel des Clubs, auch wenn die Mannschaft in der zweiten Halbzeit kurz unkonzentriert gewesen sei. © Timo Nöthling

Nach dem Gegentreffer, sei der Club in alte Muster verfallen, meint Walter Miltenberger (58). Das Team habe viel Glück gehabt.
16 / 17
"Der Club gehört in die erste Liga"

Nach dem Gegentreffer, sei der Club in alte Muster verfallen, meint Walter Miltenberger (58). Das Team habe viel Glück gehabt. "Wir müssen einfach mehr tun, auch wenn wir den Aufstieg wohl schaffen", so der Club-Fan aus der Rhön. "Ab der Auswechslung Ishaks sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen". Er halte die Bälle gut fest und gehe in den richtigen Momenten auf die Gegenspieler. An ihn müsse sich der Verein halten, denn: "Der Club gehört in die erste Liga, ganz klar!" © Timo Nöthling

Gary MacKay (31, unten mitte-rechts, mit rotem Rauschebart), feierte seinen Junggesellenabschied im Max-Morlock-Stadion. Der Club-Fan aus Schottland, der das Spiel mit seinen Kumpels aus Großbritannien besuchte, habe sich im Vorfeld aufgrund der Tabellenpositionen beider Teams auf einen klaren Sieg seines FCN eingestellt. Letztlich war das Match aber doch
17 / 17
Spiel war "exciting" und "entertaining"

Gary MacKay (31, unten mitte-rechts, mit rotem Rauschebart), feierte seinen Junggesellenabschied im Max-Morlock-Stadion. Der Club-Fan aus Schottland, der das Spiel mit seinen Kumpels aus Großbritannien besuchte, habe sich im Vorfeld aufgrund der Tabellenpositionen beider Teams auf einen klaren Sieg seines FCN eingestellt. Letztlich war das Match aber doch "exciting" und "entertaining". Positiv überrascht war der Schotte von der Atmosphäre und den Fans. Die Gruppe habe das Spiel sehr genossen. © Timo Nöthling