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Valentini verärgert: "Da gehört Fingerspitzengefühl dazu"

Nach dem 1:2 in Mainz hadert der Club mit sich und dem Video-Assistenten - 26.01.2019 19:45 Uhr

Mund abwischen, weitermachen? Club-Außenverteidiger Enrico Valentini glaubt, der Club habe am Samstag "einen Punkt verdient gehabt". © Sportfoto Zink / DaMa


Christian Mathenia (Torwart des FCN): "So etwas ist in unserer Situation natürlich brutal. Es war für alle ein Brustlöser, auswärts endlich mal zu führen. Und dann ändert sich das alles innerhalb von wenigen Minuten und statt uns führt plötzlich Mainz. Den Mainzer Gegentreffer konnten wir dann leider nicht mehr wegstecken. Dennoch hat heute jeder hier im Stadion gesehen, dass die Mannschaft alles versucht hat. So müssen wir es jede Woche auf den Platz bringen, dann werden wir auch belohnt."

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Köln-Ärger und Köllner-Wut: Die Bilder zur Club-Niederlage in Mainz!

Hängende Köpfe, wieder keine Punkte: Das Gastspiel beim FSV Mainz 05 war für den 1. FC Nürnberg kein ertragreiches. Nach hart umkämpften 90 Minuten stand am Ende eine 1:2-Niederlage - mit Videobeweis-Pech, am Ende eiskalten Mainzern und der Gewissheit, dass der Club im Tabellenkeller auch nach der Winterpause nicht so recht vom Fleck kommt.


Enrico Valentini (Nürnbergs Rechtsverteidiger): "Der Videobeweis ist da und man muss ihn akzeptieren, aber ich finde, dass auch da ein bisschen Fingerspitzengefühl dazu gehört. Das tut unheimlich weh. Wir kommen so gut zurück nach einer schlechteren Anfangsphase und dann wird uns wegen ein paar Millimetern ein Tor genommen. Wir haben Vollgas gegeben, das haben wir uns vor dem Spiel vorgenommen. Wir wollten hier mit erhobenen Haupt vom Platz gehen. Das können wir auch, wenn auch leider mit null Punkten. Wir hätten heute einen Punkt verdient gehabt. Wir sollten auf dem Auftritt aufbauen.“ 


Hanno Behrens (Club-Kapitän): "Es tut sehr weh. Wir waren gut dran. Das Spiel läuft anders, wenn wir da in Führung gehen. Das wäre gut für unser Spiel gewesen. Wenn es Abseits war, dann ist es so. Dafür ist der Videobeweis da. In einer ähnlichen Situation kassieren wir dann den Ausgleich. Heute wäre mehr drin gewesen. Die Leistung hat heute gepasst, wir haben alles gegeben, aber es fehlt wohl noch was. Den Elfmeter kann man leider auch geben, da treffe ich ihn leider."

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Die Club-Noten: Mathenia und Margreitter machen in Mainz Mut

Es hat wieder nicht geklappt mit dem ersten Dreier seit September: Beim FSV Mainz 05 hat der 1. FC Nürnberg zwar wieder mehr richtig gemacht als zuletzt, musste aber dennoch eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Richtige gute Noten gibt's natürlich nicht für das Kellerkind aus der Noris, aber zumindest ein paar Lichtblicke. Hier kommen die Zensuren!


Andreas Bornemann (Sportvorstand des FCN): "Eine harte Entscheidung für eine Mannschaft, die viel investiert. Der Videoassistent wird Bestand haben, so bitter das in diesem Moment ist. Es tut mir wahnsinnig Leid für die Mannschaft, die einen Riesen-Aufwand betrieben hat und nun mit leeren Händen da steht. Es geht darum, nie den Glauben zu verlieren, bis nichts mehr geht. Und das macht die Mannschaft in hervorragender Art und Weise."


Michael Köllner (Club-Coach): "Es war ein sehr intensives Spiel, das extrem zweikampforientiert war. Beide Teams haben um jeden Zentimeter gerungen. Wir haben den frühen Rückstand gut weggesteckt, waren danach besser im Spiel und haben folgerichtig das 1:1 gemacht. Wir sind dann auch gut aus der Halbzeit gekommen, auch wenn Mainz die eine oder andere Chance hatte. Wir machen dann das 2:1, das nach ein paar Minuten zurückgenommen wird. Das war ein schwerer Schlag. Nach dem Mainzer Tor war es dann schwer für uns, es nochmal umzubiegen."

 

Sandro Schwarz (Trainer des FSV Mainz 05): "Wir haben mit einem umkämpften Spiel gerechnet und so war es dann auch. Wir waren in den ersten 25 Minuten gut im Spiel und sind verdient in Führung gegangen. Danach haben wir etwas den Faden verloren. Wir waren zu langsam in unserem Passspiel. Nürnberg hatte ein paar gute Umschaltmomente und hat dann zurecht das 1:1 gemacht. In die zweite Halbzeit sind wir mit viel mehr Energie reingekommen und hatten durch Quaison die Chance zur Führung. Nach dem Videobeweis war das Momentum dann auf unserer Seite und wir haben mit einem schönen Spielzug das 2:1 erzielt. Hinten raus hätten wir das dritte Tor noch machen können, dann wäre früher Ruhe gewesen. Insgesamt war es ein schwieriges Spiel gegen einen gut eingestellten Gegner."

  

ama

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