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Verschenkte Punkte: Kleeblatt-Coach Leitl rechnet nach

Die Fürther waren häufig am Drücker - Maximalerfolge sind erwünscht - 06.12.2019 16:28 Uhr

Leitls Mannschaft setzt seine Philosophie um, belohnt sich aber nicht mit Ergebnissen. © Sportfoto Zink


Mindestens fünf Punkte, so seine Rechnung, ließen seine Männer liegen, weil sie im Angriff zu wenig zwingend, zu wenig kaltschnäuzig waren oder die falschen Entscheidungen getroffen haben.

 

 

 

Eine Zwickmühle für den Coach: Unzufrieden ist er nicht, die Mannschaft folgt seiner Spielphilosophie, Fußball zu spielen anstatt zu arbeiten, kurzer Pass statt langer Ball. Und an der will er auch festhalten, "wir werden die Philosophie nicht ändern für dieses eine Spiel", nur um vielleicht auch einmal einen sogenannten dreckigen Sieg zu landen. Das ist ihm zu einfach. Daran muss er sich aber auch im Fall eines weiteren Negativlaufs messen lassen - wie seine Vorgänger auch.

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Und er weiß: Ein Sieg im letzten Zweitliga-Heimspiel des Jahres am Samstag gegen Bochum ist für den Kopf immens wichtig. Denn ohne Erfolg schrumpft der Glaube an die eigene Stärke, auch im Umfeld. Aus den vergangenen drei Spielen holte Fürth nur einen Punkt im Derby. Zu wenig, um sich oben in der Tabelle festzubeißen. Statt Leitls errechneten möglichen 24 Zählern sind es 19, nur vier über der Abstiegszone.

 

Leitl: "Effizienz kannst du nicht trainieren"

Wie trainiert man also Effizienz? Leitl gibt eine ernüchternde Antwort: "Effizienz kannst du nicht trainieren." Der Plan des Ex-Profis: "Jeden Spieler in seiner Position vors Tor bringen". Der Rest sei Kopfsache. "Die Punkte, die wir bisher geholt haben, waren kein Zufall. Wir mussten hart arbeiten, um zu punkten, das muss in die Köpfe der Spieler."

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Ausgerechnet jetzt fehlen ihm drei wichtige Köpfe: Paul Seguin ist gelbgesperrt, Julian Green, einer der Besten der Hinrunde, ist nach seiner Knieverletzung im Aufbautraining. Zudem hat sich Marco Caligiuri in Heidenheim einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. "Wir hoffen, dass er gegen Aue wieder dabei ist, machen ihm aber keinen Druck", sagt Leitl. Des Trainers Motto ist also auch hier: Druck lähmt mehr als er antreibt.

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