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VfB statt FCN: Stuttgart schnappt sich Mavropanos

Der FC Arsenal leiht den Griechen an den Neckar aus - 16.07.2020 12:47 Uhr

Dinos Mavropanos verlässt den Club, aber nicht Deutschland. In der kommenden Saison wird er für den VfB Stuttgart auflaufen.

© Daniel Marr/Sportfoto Zink


In Nürnberg sorgte Konstantinos Mavropanos mit seinen rettenden Grätschen und starkem Stellungsspiel in der Rest-Rückrunde regelmäßig für Begeisterung bei Fans und Mitspielern. Doch vor allem gelang es ihm, die so brüchige Abwehr des 1. FC Nürnberg zumindest zum Teil zu stabilisieren. Damit war er eine der wenigen, erfolgreichen Personalentscheidungen von Sportvorstand Robert Palikuca, von dem sich der FCN zum 31. Juli nun trennt.

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Palikuca muss gehen. Der amtierende Sportvorstand verlässt zum 31. Juli, nach etwa 15 Monate den 1. FCN. Er begleitet den Club damit nur eine verhältnismäßig kurze Zeit in der traditionsreichen Vereinsgeschichte. Hier kommen alle relevanten Amtshandlungen Palikucas beim Club und die davon begleiteten Höhen und Tiefen der vergangenen Monate.


Doch die Romanze zwischen Mavropanos und dem FCN war von Beginn an begrenzt, der Grieche kam nur bis zum Saisonende auf Leihbasis vom Arsenal London nach Nürnberg. Für die kommende Spielzeit kehrt der 22-Jährige aber nicht nach London zurück, sondern bleibt in Deutschland, wenn auch nicht in Nürnberg.

Ebenfalls auf Leihbasis wechselt Mavropanos zum VfB Stuttgart und steigt damit sozusagen in die 1. Bundesliga auf. Der Stuttgarter Sportdirektor Sven Mislintat ist glücklich über die neue Unterstützung für die VfB-Abwehr: "Wir freuen uns sehr, dass wir Konstantinos Mavropanos für eine Saison von Arsenal verpflichten konnten. Wir kennen uns seit unserer gemeinsamen Zeit bei Arsenal, entsprechend lange beobachte ich seine Entwicklung. Konstantinos ist zweikampfstark, antrittsschnell und passt mit seinen Fähigkeiten und seinem Ehrgeiz sehr gut zu uns."

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Was rar ist, ist zumeist auch wertvoll und schön. Das wohl bekannteste Beispiel: Gold. Und dann: Lichtblicke beim Club in einer ernüchternden, ja großteils erschütternden Saison, in welcher der als Aufstiegsaspirant in die Zweitliga-Runde gestartete Altmeister den Absturz in die Drittklassigkeit erst in der Nachspielzeit des Relegationsrückspiels vermeiden kann. Die erfreulichsten Momente für den FCN - hier sind sie!


Auch der Grieche selbst freut sich auf den nächsten Schritt in seiner Karriere: "Der Wechsel zum VfB ist eine neue Herausforderung in meiner Karriere. Ich danke dem Management und dem Trainer für das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen. Mein Ziel ist es, dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzugeben und meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison des VfB beizutragen."

ako

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