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Vielseitiger Athlet: Clarke verstärkt Brose Bamberg

Domstädter nehmen international erfahrenen US-Boy an Bord - 27.07.2019 19:43 Uhr

Servus in Freak City! Und so teilten die Bamberger ihren jüngsten Transfer auf ihrer Web-Site mit. © Screenshot: Brose Bamberg


"Ich freue mich auf eine interessante Saison mit viel Spaß und Energie im Team und im Umfeld." Mit diesem Statement auf der vereinseigenen Website nimmt Coty Clarke seine anstehenden Aufgaben im Dress des amtierenden Pokalsiegers in Angriff. Zusammen mit seinen neuen Teamkollegen will der 27-Jährige "alles auf dem Parkett lassen, was es braucht, um erfolgreich zu sein".

Er kennt Bamberg 

Wie es sich anfühlt, in Freak City Basketball zu spielen, hat die Bamberger Neuerwerbung zumindest als Gegenspieler bereits erlebt. In der Saison 2016/2017 gastierte er mit UNICS Kasan während der Euroleague-Spielzeit in der Domstadt und machte mit 20 Punkten und sieben Rebounds auf sich aufmerksam. Den knappen 89:86-Erfolg der Gastgeber konnte er mit dieser Leistung allerdings auch nicht verhindern.

Coty Clarke startete nach seiner Collegezeit (Lawson State CC und Arkansas) seine Karriere in Israels zweiter Liga bei Hapoel Kazrin. Dort legte er über die Saison gesehen nahezu ein Double-Double auf, womit er das Interesse der Boston Celtics auf sich zog. Der NBA-Rekordchampion stattete Clarke mit mehreren Kurzzeitverträgen aus, ehe er am 15. März 2016 schlussendlich sein NBA-Debüt gab. Über Kasan und Saratov kam der 2,01-Meter-Mann zu Budućnost VOLI nach Podgorica. Für die Montenegriner erzielte er in der vergangenen Saison in Euroleague und Adriatic League im Schnitt knapp sieben Punkte und holte vier Rebounds. Nach dem Saisonende in Montenegro ging er noch für 13 Partien nach Puerto Rico zu Vaqueros De Bayamon und kam dort auf durchschnittlich 15 Zähler, fünf Rebounds und drei Assists.

"Coty bringt Athletik und Vielseitigkeit in unser Spiel. Er kann verschiedene Positionen und Rollen spielen und verteidigen“, nennt Sportdirektor Leo De Rycke nur ein paar der Stärken des US-Amerikaners. Hinzu kommt dann noch seine Erfahrung aus Euroleague und VTB, was ihn "extrem wertvoll für uns macht". 

  

Benjamin Strüh

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