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Volle Försterei? Union und die flehenden Fans

Köpenick-Sprecher äußert sich zu den Plänen - 11.07.2020 18:04 Uhr

Die Fans von Union Berlin wollen unbedingt zurückkehren.

© Soeren Stache, dpa


"Menschen flehen uns jeden Tag an, dafür zu sorgen, dass sie zurückkommen können. Damit wollen wir uns befassen. Das ist der Hintergrund unserer Gedanken. Daher ist das sicherlich auch ein Beitrag zu der jetzt laufenden Debatte, wie wir mit dieser Pandemie umgehen", sagte Union-Pressesprecher Christian Arbeit in einem Interview mit RBB24 (Samstag).

"Es geht hier ja nicht um einen Alleingang"

Er wolle mit dem Vorstoß der Eisernen auch eine Vorreiterrolle einnehmen. "Uns geht es nicht darum, von vornherein in Reduktion zu denken." Er sehe ein anderes Szenario nicht realistisch: "Abstand zu halten bei einem Fußballspiel, so emotional wie das ist. Wer soll das kontrollieren?", sagte der Geschäftsführer Kommunikation und setzt auf Vertrauen. "Wir werden sehr klar erläutern, wie wir uns das vorstellen. Natürlich werden wir alles mit dem Gesundheitsamt und mit dem Berliner Senat diskutieren. Es geht hier ja nicht um einen Alleingang, sondern darum einen Weg zu finden, der sehr viel Sicherheit gewährleistet."


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Die Köpenicker wollen das Konzept zugleich mit umfassenden Tests auf das Coronavirus für alle Stadionbesucher umsetzen. "Wir wissen, dass es grundsätzlich auch technisch und organisatorisch möglich sein wird, 22.000 Menschen in einem kurzen Zeitraum zu testen. Wäre das ausgeschlossen, hätten wir diesen Vorschlag nicht unterbreitet", betonte Arbeit. Der Klub wolle die Pläne so schnell wie möglich konkretisieren.

"Vollauslastung" in Köpenick? 

Mit seinem in Deutschland bislang einmaligen Vorhaben hatte Union für mächtig Wirbel in der öffentlichen Debatte gesorgt, wann wieder Profifußball vor Zuschauern möglich sein wird. Der Klub will spätestens ab dem ersten Spieltag der kommenden Saison wieder eine "Vollauslastung" des Stadions An der Alten Försterei erreichen.

dpa

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