Von Atomkraft bis Perserteppich - Die FCN-Trikotsponsoren

3.12.2015, 12:09 Uhr
Blanke Brust - Nein danke! Seit den 70er-Jahren sind Club-Präsidenten (wie hier Michael A. Roth mit dem norwegischen Mittelfeldspieler Tommy Larsen) stets bemüht, einen finanziell potenten Sponsor auf das Trikot zu bringen, um wertvolle Einnahmen zu erzielen. Als erster Trikotsponsor...
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© Linke

... zierte ab der Saison 1973/74 der Schriftzug des Nürnberger Traditionsunternehmens
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© Dieter Bauer

... ging es während der Saison 1977/78 mit Herbert Heidenreich im und
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© Horst Linke

Auf dem Teppich bleiben hieß es ab der Saison 1982/83 für vorerst drei Jahre, als mit
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... ab der Spielzeit 1985/86 mit der
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© Herbert Voll

Große Siege (wie das 4:0 gegen den FC Bayern München im November 1989) feierte die Clubspieler Ulf Metschies (links), Joachim Philipkowski und Andreas Köpke (dunkles Trikot) mit Beginn der Saison 1987/88 weiter regional: Auch
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© Herbert Voll

... in der Saison 1993/1994 sponsorte mit
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... in der Saison 1993/1994 sponsorte mit "Trigema" das etwas andere Unternehmen aus dem schwäbischen Burladingen um den berühmten Firmenchef Wolfgang Grupp den fränkischen Traditionsverein um den Schweizer Alain Sutter. Eine Liaison, die im sportlichen Abstieg endete und... © Stefan Hippel

... eine Saison darauf schon wieder Geschichte war. Mit Michael A. Roths Comeback auf dem Präsidentenstuhl des 1. FC Nürnberg kehrte auch ARO zurück auf das Club-Trikot. In diesem wurde unter anderem der 1:0-Derbysieg über Greuther Fürth erzielt, den Carsten Keuler, Markus Kurth, Frank Baumann und Kapitän Peter Knäbel (von links nach rechts) feierten.
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Zurück in der Erstklassigkeit, mit dem tschechischen Duo Marek Nikl (links) und Pavel Kuka, sicherte sich der Telekommunikationsdienstleister
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© Daut

Die regionalen Pfade endgültig verlassen wurden mit
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Die regionalen Pfade endgültig verlassen wurden mit "Adecco", einem der größten Zeitarbeitsunternehmen der Welt. In den Saisons 2000/01 und 2001/02 zierte der Schriftzug des Personaldienstleisters mit Sitz in Düsseldorf, das Club-Trikot. Stefan Leitl (hinten) und Martin Driller haderten einstweilen über eine vergebene Torchance. Der nächste Trikotsponsor kam... © Stefan Hippel

... ebenfalls aus der Dienstleistungsbrache. Lars Müller (links) und Marek Nikl trugen eine Saison das Logo des Finanzdienstleisters
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© Günter Distler

... 2003 von Konkurrent
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© Horst Linke

2004 war die Liason mit
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© Ralf Rödel

... pünktlich zum Saisonstart stieg mit der Modekette
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© Horst Linke

... umstrittenste Sponsor auf das rote Clubtrikot:
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... umstrittenste Sponsor auf das rote Clubtrikot: "Areva", ein französischer Konzern, der auch einen Standort in Erlangen unterhält, verdient sich seine Brötchen hauptsächlich mit dem Bau und der Planung von Atomkraftwerken. Javier Pinola, Peer Kluge und Ioannis Masmanidis (von links nach rechts) störte dies beim Torjubel weniger. © Karlheinz Daut

Bei der Präsentation des Sponsoring-Vertrags 2008 überreichte Club-Präsident Michael A. Roth (rechts) dem damaligen Deutschland-Chef von
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© André De Geare

... war spätestens dahin, als 2011 im japanischen Fukushima große Mengen an Radioaktivität aus einem Kernkraftwerk austraten. Auch wenn
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... war spätestens dahin, als 2011 im japanischen Fukushima große Mengen an Radioaktivität aus einem Kernkraftwerk austraten. Auch wenn "Areva" mit dem Unglück nicht unmittelbar zu tun hatte, regte sich nun in Nürnberg Widerstand gegen einen Atomkonzern auf dem Trikot. Nach der Saison 2011/12 beugte sich "Areva" dem Druck und engagierte sich fortan lediglich als Nebensponsor. Danach... © Martin Schano

... war die Nürnberger Brust kultig, aber äußerst unwirtschaftlich beflockt: Der Schriftzug
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© Günter Distler

Ab der Spielzeit 2012/13 sicherte sich der Textil-Discounter NKD die lukrative Werbefläche. Zwei Jahre hielt die Liaison zwischen dem Bayreuther Unternehmen und dem Nürnberger Fußballklub, ehe NKD den Vertrag kündigte. Der scheidende Hauptsponsor rechtfertigte den Schritt mit Kostengründen und mit einer Neuausrichtung im Marketing.
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Ab der Spielzeit 2012/13 sicherte sich der Textil-Discounter NKD die lukrative Werbefläche. Zwei Jahre hielt die Liaison zwischen dem Bayreuther Unternehmen und dem Nürnberger Fußballklub, ehe NKD den Vertrag kündigte. Der scheidende Hauptsponsor rechtfertigte den Schritt mit Kostengründen und mit einer Neuausrichtung im Marketing. © Sportfoto Zink / DaMa

Es folgte der unterfränkische Möbel-Händler Wolf Möbel. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Importeur für Indienmöbel. Zunächst war die Zusammenarbeit mit dem Club auf ein Jahr beschränkt, wurde aber auch auf die Spielzeit 2015/16 ausgeweitet.
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Es folgte der unterfränkische Möbel-Händler Wolf Möbel. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Importeur für Indienmöbel. Zunächst war die Zusammenarbeit mit dem Club auf ein Jahr beschränkt, wurde aber auch auf die Spielzeit 2015/16 ausgeweitet. © Sportfoto Zink / WoZi