18°

Freitag, 14.08.2020

|

zum Thema

Vor Düsseldorf: Schwartz besinnt sich auf Club-Tugenden

Matavz und Margreitter für den FCN gegen Düsseldorf wieder eine Option - 07.12.2016 15:32 Uhr

Alois Schwartz fordert gegen Düsseldorf "Leidenschaft, Aggressivität und Kompaktheit."

© Sportfoto Zink / DaMa


Man unterlag mit 1:3, in solchen Phasen, sagt Trainer Schwartz, seien Fußballmannschaften "schwer zu erklären". Wenn die vermeintlich einfachen Dinge missglücken, "müssen wir gar nicht über Taktik reden", sagt Schwartz auch, der sich noch immer über "die Art und Weise" wundert, wie sich sein in den Wochen zuvor überzeugendes Team am Ende in die unerwartete Niederlage gegen die Sandhäuser ergab. Die Pfiffe des Anhangs kann Schwartz deshalb gut verstehen, es sei ja "der letzte Eindruck, der hängen bleibt".

Bilderstrecke zum Thema

Club-Samstag floppt total: Zehn Sandhäuser mit dem Konterspaß

Das hatten sie sich beim FCN komplett anders vorgestellt. Nach dem 1:3 in Stuttgart, dem Ende der zuvorgehenden Erfolgsserie, wollte der Club gegen Sandhausen wieder die Musik machen. Doch nach dem besorgnisserregenden 1:3 gegen Alois Schwartz' Ex-Verein bleiben vor allem die Misstöne!


Dass am Freitagabend trotzdem rund zweitausend Fans in Düsseldorf dabei sein werden, findet der Trainer "überragend", es soll natürlich die Gelegenheit sein, wieder einen besseren Eindruck zu hinterlassen. Die Defensive – "und dazu gehört die ganze Mannschaft" (Schwartz) – soll dazu den wichtigsten Beitrag leisten. Es geht um die Einstellung, aber auch um die Aufstellung: Der Österreicher Georg Margreitter ist nach seiner längeren Zwangspause wieder voll belastbar, "sehr gut gefahren" sei man immer, wenn der zuverlässige Innenverteidiger dabei war.

Festlegen wollte sich Schwartz am Mittwoch noch nicht, aber Margreitters Comeback steht wohl zu erwarten, weiterhin fehlen wird dagegen Mittelfeldspieler Tim Leibold. Vorne könnte erstmals wieder Tim Matavz in der Startformation stehen, "ich habe ihn im Kopf", sagt Schwartz über den Stürmer, der in der zweiten Halbzeit gegen Sandhausen sein Comeback gab.

Ansonsten gilt vorerst: "Wir lesen nicht die Tabelle", wie es Schwartz formuliert. Man habe zwar "den Anspruch, eine andere Runde zu spielen, als wir es bisher tun", müsse aber auch die Realitäten sehen. Eine gemeinsame Zwischenbilanz soll nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Kaiserslautern gezogen werden, bis dahin gilt es noch zweimal das vorzuführen, was Schwartz momentan am wichtigsten ist. Leidenschaft. Aggressivität. Kompaktheit.

 

Hans Böller E-Mail

55

55 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport