Vorbereitung und Transferfenster: Radoki räumt auf

2.1.2017, 17:02 Uhr
Janos Radoki bleibt mindestens bis Saisonende Trainer beim Kleeblatt - seine Vorstellung vom kleinen Kader möchte der Deutsch-Ungar aber trotzdem gerne im Winter umsetzen.

Janos Radoki bleibt mindestens bis Saisonende Trainer beim Kleeblatt - seine Vorstellung vom kleinen Kader möchte der Deutsch-Ungar aber trotzdem gerne im Winter umsetzen. © Sportfoto Zink / WoZi

Um 11 Uhr stehen die Kicker aus der Kleeblattstadt erstmals auf der Wiese. Die wird voraussichtlich weiß sein. "Das macht mir nichts aus, im Winter soll’s doch ruhig schneien. Mit unserem Trainingszentrum können wir auf alle Wettersituationen reagieren", gibt sich Janos Radoki gelassen. Noch vor dem Weihnachtsurlaub hatte ihn das Management vom Interims- zum Cheftrainer befördert.

Allerdings nur bis zum Sommer. "Das war explizit mein Wunsch", betont der 44-Jährige, weil er in diesem Geschäft gerne in kurzen Etappen denke. Beim Verein rannte er mit dieser Haltung offene Türen ein. Wenn beide Seiten im Sommer zufrieden sind, werde man verlängern.

Auf ein Trainingslager im Süden verzichten die Fürther in diesem Winter. Dafür will Manager Ramazan Yildirim eine andere Tradition aufrecht erhalten: Auf dem Transfermarkt wird die Spielvereinigung wieder kräftig mitmischen. Radoki ist das nur Recht: "Wir haben schon einen Mords-Kader mit 24 bis 25 Feldspielern, ich arbeite aber lieber mit einem kleineren wie in der Jugend."

Dass er nicht bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar warten muss, bis der Kader geschrumpft ist, weiß er selbst. "Ich gehe davon aus, dass noch einige Spieler wegfallen werden." Derzeit gibt es Gespräche mit einem Profi, der gehen will, und einem, der kommen soll. Zwischen den Jahren aber sei wenig passiert, "noch will kein Verein so richtig Geld rausholen. Vieles wird Ende Januar passieren", ist seine Vermutung.

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