24°

Samstag, 08.08.2020

|

Wegen Zuschauer-Einnahmen: DEL-Start frühestens im November

Der Spielplan soll sich aber nur wenig verändern - 06.07.2020 11:01 Uhr

Vor leeren Rängen soll kein Eishockey gespielt werden. Deshalb verschiebt sicher der Saisonstart bis mindestens Anfang November.

© Sportfoto Zink / Thomas Hahn


Die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) soll nicht vor November beginnen. Damit würde sich der eigentlich für den 18. September geplante Start der neuen Spielzeit um mindestens sechs Wochen verschieben. "Es gibt nun einen Umlaufbeschluss für einen Saisonstart nicht vor dem 1. November", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke dem Fachmagazin Eishockey News. Die endgültige Entscheidung soll in dieser Woche erfolgen, sei laut Tripcke aber eine Formalie.


Neu in Nürnberg! Fischöder trainiert nun die Ice Tigers


Die DEL hatte in der vergangenen Woche Gerüchte dementiert, wonach die neue Spielzeit am 31. Oktober beginnen soll. Tatsächlich deutet nun alles auf einen späteren Start hin. Wegen des Anfang November in Krefeld geplanten Deutschland Cups (5. und 8. November) dürfte der Saisonstart eher weiter verschoben werden.

Anders als im Fußball sind die Klubs deutlich abhängiger von Zuschauer-Einnahmen. Spiele ohne Publikum angesichts der Corona-Krise sind für die DEL höchstens für einen kurzen Zeitraum darstellbar. Laut Tripcke plant die Liga trotz des späteren Beginns mit einem "fast normalen Spielplan". Denkbar sei es allerdings, die Playoff-Serie auf den Modus "best of five" zu reduzieren.

Bilderstrecke zum Thema

Software-Geld für Eishockey-Siege: NCP hilft den Nürnberg Ice Tigers

Nach dem Ende der Thomas-Sabo-Ära sortieren sich die Ice Tigers neu und präsentieren Anfang Juni einen Hauptsponsor. Das fränkische Software-Unternehmen NCP wird Nürnbergs DEL-Vertreter jährlich einen siebenstelligen Betrag in die Kassen spülen. Die Vorstellung des neuen Partners gerät folglich zu einer freudigen Veranstaltung. Wir haben die Bilder!


Dann wären anstatt vier Siegen ("best of seven") wie früher nur drei Siege zum Weiterkommen nötig. Um den nationalen Ligen mehr Spielraum für die Saisonplanung in Corona-Zeiten zu geben, hatte der Weltverband IIHF die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Riga und Minsk um zwei Wochen nach hinten auf Ende Mai verschoben.

dpa

1

1 Kommentar

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport