Freitag, 21.02.2020

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Weiß-grüne Zwangspause: Mavraj fehlt dem Kleeblatt lange

Die Fürther müssen in den nächsten Wochen auf ihren Abwehrchef verzichten - 11.02.2020 13:04 Uhr

Durchbeißen? Geht nicht mehr! Mergim Mavraj muss beim Kleeblatt in den kommenden Wochen passen. © Sportfoto Zink / WoZi


Die Information des Technischen Direktors Martin Meichelbeck war knapp, hat aber eine große Bedeutung. Seit Wochen plagte ein einklemmter Nerv im Adduktorenbereich den 33-jährigen Kapitän der albanischen Nationalmannschaft, der im Abwehrzentrum der SpVgg Greuther Fürth zusammen mit Marco Caligiuri das Innenverteidiger-Duo Nummer eins bildet. Doch mit dieser Kombination ist vorerst Schluss.

 

 

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Noch gegen Regensburg biss Mavraj die Zähne zusammen, nach einer Stunde gegen Hannover war endgültig Feierabend. Die Diagnose am Montag: Muskelverletzung im Adduktorenbereich, mehrere Wochen Pause.

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Gegen Hannover 96 hatte das Kleeblatt einfach kein Glück. Nach schwieriger Anfangsphase kamen die Fürther gut ins Spiel und waren über die meiste Zeit die bessere Mannschaft. Doch Hannover machte die Tore, die Spielvereinigung verschoss dann auch noch einen Elfmeter. Und auch die folgende Überzahl konnte das Team von Stefan Leitl trotz immenser Anstrengungen nicht mehr für sich nutzen. In der allerletzten Minute erhöhte 96 auch noch auf 1:3.


Gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld wird höchstwahrscheinlich das Innenverteidiger-Duo Paul Jaeckel / Marco Caligiuri antreten (Samstag, 13 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de). Kleeblatt-Coach Stefan Leitl hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, "keine Bauchschmerzen" zu haben, den 21-jährigen Jaeckel zu bringen, der es besonders vor der Winterpause richtig gut gemacht hat. Der vierte Innenverteidiger im Kader ist Eigengewächs Maximilian Bauer. Der 20-Jährige vertrat Mavraj gegen Hannover, musste aber zunächst noch Lehrgeld zahlen. Ihm war die fehlende Spielpraxis anzumerken. Capitano Caligiuri stand am vergangenen Sonntag wegen seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung. 

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Das Kleeblatt wollte seine kleine Siegesserie gegen Hannover fortführen. Doch dann lief es gegen Hannover erstmal so gar nicht. Gegentor während eigener Pressingphase bekommen, Elfmeter verschossen, Überzahl nicht ausnutzen können. Nur durch ein Eigentor kam die Spielvereinigung überhaupt nochmal ran, musste sich dann am Ende aber mit 1:3 geschlagen geben. Die Noten sind dennoch nicht wirklich schlecht. Bis auf eine Ausnahme vielleicht.


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