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Weiter Streit in Fürth: Sponsor Trolli hat gekündigt

Mederer: "Ob das vor Gericht oder außergerichtlich geregelt wird, bleibt abzuwarten" - 14.01.2013 20:43 Uhr

Zur Saison 2010/2011 stieg der Fürther Süßwarenhersteller Trolli als Namenssponsor für den altehrwürdigen Ronhof ein. Das führte zum Rechtsstreit mit Conny Brandstätter. © Zink


So schwelt die Auseinandersetzung zwischen Sponsor und Stadion-Namensgeber Trolli und dem Kleeblatt – wir berichteten mehrfach – weiter. Süßwarenfabrikant Herbert Mederer hat laut einem Bericht der "Fürther Nachrichten" wie angekündigt den Sponsorenvertrag mit der Spielvereinigung zum Ende der laufenden Saison vorzeitig gekündigt. Eigentlich war der Kontrakt bis 30. Juni 2015 terminiert. „Ich bin kein Streithammel, aber ich habe keine Ambitionen mehr, als Sponsor weiterzumachen. Ob das vor Gericht oder außergerichtlich geregelt wird, bleibt abzuwarten“, zitierte die Zeitung den Trolli-Boss.

Mederer hatte SpVgg-Präsident Helmut Hack persönlich attackiert und beklagte zudem, durch die Absage des Stadionneubaus durch das Kleeblatt Geld verloren zu haben. Das Gelände, auf dem das Stadion entstehen sollte, hatte dem Unternehmen gehört, das es dann kurz vor Weihnachten an die Stadt Fürth veräußerte. Der Kaufpreis, so zitiert das Blatt den Unternehmer, sei mit 5,2 Millionen Euro niedriger ausgefallen, als es dem Wert der Fläche von 62.000 Quadratmeter entspreche. Der Preis basiere auf einem der SpVgg zugestandenen „Sonderpreis“. Die SpVgg, deren Präsident sich schon vor Weihnachten zu den Vorwürfen nicht hatte äußern wollen, wollte die von Mederer beklagte Wertminderung laut der Zeitung nicht kommentieren. 

NZ

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