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Wieder Panne bei Adidas: Russland-Trikot in serbischer Flagge

Spieler weigern sich in den Trikots zu spielen - 13.11.2019 20:34 Uhr

Viele russische Spieler, die keinen Vertrag mit dem Sportartikelhersteller Adidas haben, hätten sich geweigert, in den Trikots zu spielen, berichteten russische Medien. Der russische Fußballverband habe deshalb entschieden, dass die Spieler auch bei künftigen Begegnungen noch einmal in den alten Trikots antreten.

Es seien nach ersten Gesprächen mit Adidas weitere Verhandlungen geplant, um die Trikots auszuwechseln, berichtete das Portal Sports.ru. "Wir entwickeln das Design neuer Trikots grundsätzlich in enger Absprache mit unseren Verbänden", hieß es in einer Adidas-Stellungnahme am Mittwoch. "Wir sind seit 12 Jahren stolzer Partner des russischen Fußballverbands (RFU) und daher zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine Lösung finden werden."

In Deutschland hatte es zu Wochenbeginn ebenfalls eine Panne mit den neuen Trikots gegeben. Kurz nach der offiziellen Präsentation am Montag waren die Jerseys mit den fehlerhaften Beflockungen "Hecktor" und "Waltschmidt" im Online-Shop von Adidas aufgetaucht. "Wir bedauern den Vorfall und werden alle erforderlichen Schritte in die Wege leiten, um technische Fehler wie diesen in Zukunft zu vermeiden", hatte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag gesagt: "Die Tippfehler sind behoben." Jetzt sind auf den Trikots die richtigen Namen der Nationalspieler Jonas Hector (Köln) und Luca Waldschmidt (Freiburg) zu lesen.

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dpa

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