Freitag, 22.11.2019

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Wiedergutmachung geglückt! Bamberg bezwingt Gießen

Brose zeigt erwartete Reaktion und gewinnt am Ende souverän - 19.10.2019 20:05 Uhr

Zurück in der Spur: Brose Bamberg rehabilitiert sich gegen Gießen. © dpa


Hauptverantwortlich für den dritten Sieg im vierten Liga-Spiel war das Bamberger Trio Assem Marei und Paris Lee (beide 17 Punkte) sowie Kameron Taylor (16).  Lee verteilte zudem noch starke zehn Assists. Darüber hinaus hatten die Brose-Boys wieder einmal eine klare Reboundüberlegenheit – vor allem am offensiven Brett (12:2) -, wodurch Marei & Co. 13 Mal mehr auf den Gießener Korb werfen konnten.

Über Assem Marei und Paris Lee kamen die Brose-Boys gut in die Partie und ihnen war anzumerken, dass sie gewillt waren, den schlechten Auftritt von Prag wettzumachen. Doch nach dem guten Auftakt geriet schnell wieder ein klein wenig Sand ins Getriebe, was eine gewisse Verunsicherung zu Tage förderte, diese machte sich Gießen zu nutze und erspielte sich nach einem lange Zeit ausgeglichenem ersten Viertel, in dem auch bereits Brose-Neuzugang Retin Obasohan sein Debüt feierte und sich mit einem Freiwurftreffer einführte, zur Viertelpause einen 22:15-Vorsprung.

McLean bringt Energie ins Spiel

Unbeeindruckt vom Rückstand zeigte sich in den zweiten zehn Minuten allen voran Tre‘ McLean. Das Bamberger Geburtstagskind ging nach seiner Einwechslung sehr engagiert zu Werke und sorgte zusammen mit Elias Harris dafür, dass die Hausherren nach nicht einmal zwei Minuten mit einem 9:0-Run wieder in Führung gehen konnten. Danach sahen die Zuschauer einen weiterhin ausgeglichenen Spielverlauf, bei dem die Mannschaft von Roel Moors alles daran setzte, um stets einen knappen Vorsprung zu behaupten. Neben den stark spielenden Lee und Marei fand auch Obasohan mehr und mehr eine Bindung zum Spiel und zeigte mit einem krachenden Dunk zum Pausenpfiff, was in ihm steckt – Bamberg führte daraufhin 44:38.

Nach dem Seitenwechsel war auf dem Parkett klar zu erkennen, dass die Oberfranken nochmals an den defensiven Stellschrauben gedreht hatten und versuchten, den Gästen von der Lahn das Leben so schwer wie möglich zu machen. Einzig John Bryant und mit Abstrichen Stephen Brown sowie Alan Pjanic, der jedoch früh im dritten Viertel sein fünftes Foul kassierte, konnten sich ein ums andere Mal erfolgreich zur Wehr setzen.

Marei vs. Bryant - ein interessantes und spannendes Duell

Doch Brose suchte im eigenen Angriff ebenfalls konsequent seine Big Men, um damit John Bryant zu attackieren. Vor allem Assem Marei lieferte sich ein spannendes Duell mit Gießens "Big John". Aber auch Kameron Taylor fand mit fortlaufender Spielzeit immer besser in seinen Rhythmus, sodass der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten zusehends größer wurde. Bis auf 17 Zähler setzte sich der Gastgeber ab, doch die 46ers bäumten sich abermals auf.

Bei noch acht Minuten Restspielzeit waren die Gäste aus Mittelhessen beim 65:72 noch einmal bis auf sieben Punkte an Brose Bamberg herangrückt. Mit den eigenen Fans im Rücken ließen die Domstädter dann jedoch nichts mehr anbrennen, auch wenn sich Gießen in der Crunchtime bis auf fünf Zähler dran war. Danach brachten die Hausherren ihren nächsten Ligasieg zielsicher nach Hause – und dass obwohl sie sich über größere Strecken des Spiels doch sehr schwer taten. Kameron Taylor markierte am Ende noch wichtige Korberfolge und verhalf so seinem Team schlussendlich zum verdienten 93:81-Heimsieg.

Brose Bamberg: Lee (17 Punkte), Marei (17), K. Taylor (16), Harris (13), McLean (9), Obasohan (9), Sengfelder (4), Olinde (3), Weidemann (3), Carrera (2), B. Taylor

JobStairs Giessen 46ers: Bryant (22), Myers (17), Brown (11), Pjanic (9), Thomas (8), Barnett (7), Kraushaar (6), Petrasek (1), Gray

Benjamin Strüh

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