Wird Wollscheid Magaths Weihnachtsgeschenk?

8.11.2011, 18:10 Uhr
Heute wurde Magath, wie die NZ erfahren hat,  in Nürnberg gesichtet. In besagtem Cafe soll auch der Berater von Club-Profi Philipp Wollscheid mit am Tisch gesessen haben.

Heute wurde Magath, wie die NZ erfahren hat, in Nürnberg gesichtet. In besagtem Cafe soll auch der Berater von Club-Profi Philipp Wollscheid mit am Tisch gesessen haben. © Sportfoto Zink

Der VfL steckt ebenso wie der 1. FC Nürnberg mitten im Bundesliga-Abstiegskampf. Anders als beim Club hat man aber einen solventen Hauptsponsor.

Bei VW will man den Abstieg unbedingt vermeiden und dreht daher noch einmal den Geldhahn auf. Felix Magath darf in der Winterpause erneut auf Einkaufstour gehen und muss sich dabei auch nicht mit anderen abstimmen.

Der  Trainermanager steht derzeit ziemlich unter Druck. „Je schlechter die Ergebnisse, desto größer der Druck, etwas zu tun“, sagte Magath der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. Magaths Reaktion, auf schlechte Ergebnisse mit verstärkten Einkäufen zu reagieren, ist bereits bekannt.

Aufsichtsrats-Boss Francisco Javier Garcia Sanz, der auch Vorstandsmitglied bei VW ist, hat zwar keine Geldbeträge genannt, aber angekündigt, dass der Umbruch größer ausfallen werde als manche glauben. Ohnehin pumpt VW jährlich etwa 100 Millionen Euro pro Jahr in den Klub.

Am Dienstag wurde Magath, wie die NZ erfahren hat,  in Nürnberg gesichtet. In besagtem Cafe soll auch der Berater von Club-Profi Philipp Wollscheid mit am Tisch gesessen haben.

Bekanntlich ist die Innenverteidigung eine der größten VfL-Baustellen. Magath hat unlängst erst bei Schalke einen ehemaligen Clubprofi, Stürmer Angelos Charisteas, übernommen.

Auch beim VfL probierte er es mit prominenten Schnäppchen wie Hasan Salihamidzic, Thomas Hitzlsperger, Sotirios Kyrgiakos oder Alexander Hleb. Damals verteidigte der 58-Jährige seine seltsame Transferpolitik mit den Worten: „Ich habe diese Spieler geholt, um uns zu stabilisieren.

Wir wollen in den Europapokal, und dafür benötige ich Spieler, die sofort einsetzbar sind und keine Eingewöhnungszeit brauchen.“

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