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WTA-Turnier: Putinzewa und Zidansek stehen im Nürnberger Finale

Friedsam-Besiegerin zieht verdient ins Endspiel ein - 24.05.2019 18:12 Uhr

Ging auch im Halbfinale als Siegerin vom Platz: Yulia Putinzewa.


Julija Putinzewa, die in Moskau lebt und seit 2012 für Kasachstan spielt, ist damit ihrem ersten WTA-Titel ein Stück näher gekommen. Im ersten Halbfinalspiel am Freitagnachmittag besiegte sie die Rumänin Sorana Cirstea in zwei Sätzen mit 6:4 und 7:5 - und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht.

Dabei erwischte Cirstea, WTA-Rang 93, den besseren Start. Das erste Spiel gewann sie. Doch Putinzewa, im WTA-Ranking auf Platz 43, zog das Tempo an. Zweimal musste sich Cirstea eine kurze Auszeit nehmen und mit ihrem Trainer sprechen. Doch der hatte offenbar auch keine Lösung parat und Cirstea verließen nach knapp zwei Stunden die Nerven.

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Im entscheidenden letzten Spiel ballerte die Rumänin den Ball dreimal hintereinander ins Aus. 40:0 für Putinzewa. Die Russin platzierte ihren nächsten Angriff so clever, dass Cirstea nicht mehr an den Ball kam. Nach knapp zwei Stunden war die Partie entschieden. "Ich habe mein bestes gegeben und mich einfach nur konzentriert", sagte Putinzewa danach. Dass sie tags zuvor über drei Stunden im Viertelfinale gegen Anna-Lena Friedsam auf dem Platz stand, sei kein Problem gewesen. Auch das Publikum, das lieber die Rumänin Cirstea im Finale gesehen hätte, habe sie phasenweise ausgeblendet. Buh-Rufe sei sie gewohnt.

Zidansek zieht nach

Ebenfalls hart umkämpft war Halbfinale Nummer zwei: Tamara Zidansek aus Slowenien holte sich den ersten Satz gegen Katerina Siniakova aus Tschechien nach Tiebreak mit 7:6. Gut 25 Minuten später sicherte sie sich dann nicht nur den zweiten Satz mit 6:2, sondern auch den Einzug ins Finale. Das findet am Samstag ab 11 Uhr statt.

 

Melanie Kunze

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