Würzburg: Zwischen Aufschwung und Ernüchterung

14.7.2016, 16:44 Uhr
Würzburg in Feierlaune: Die Party am Dallenberg soll weitergehen.

Würzburg in Feierlaune: Die Party am Dallenberg soll weitergehen. © Roland Weihrauch (dpa)

Die letzten fünf Testspiele gerieten für den Dauerjubler vom Dallenberg - irgendwie trug das Team von Erfolgstrainer Bernd Hollerbach ja diesen Titel - weitgehend unerquicklich. Ein Sieg? Fehlanzeige! 0:1 gegen Kiew, 1:2 gegen Austria Wien, 1:4 gegen RB Salzburg, 1:1 gegen Haching und zuletzt ein 0:1 gegen Viertligist Elversberg drückte so manch einem in Unterfranken auf die Stimmung. Möchte man zumindest meinen.

Nicht jedoch Bernd Hollerbach. “Die Ergebnisse sind mir derzeit völlig egal“, lässt der gebürtige Würzburger den kicker wissen und liefert eine Erklärung für die momentane FWK-Flaute prompt hinterher. "Die Mannschaft ist müde und die neuen Spieler müssen sich erst einmal an die Intensität des Trainings gewöhnen", so der Coach.

Einen Grund, Trübsal zu blasen, gibt es in der Residenzstadt eh nicht. Der Aufstieg der Kickers sei für die Stadt der Hauptgewinn, erklärt Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, dem BR. Vom enorm schnell wachsenden Fußballgeschäft profitiere auch die heimische Wirtschaft, zumal der FWK seit zwei Jahren massiv ins vereinseigene Stadion investiert. Rasenheizung, Flutlicht, VIP-Bereich, Tribünenausbau, neue Rasen- und Kunstrasenplätze - am und rund um den Dalle wird fleißig gearbeitet - das Geld fließt meist in die Kassen ortsansässiger Firmen.

Zudem positiv für die Stadt: In Liga zwei kann die Stadt mehr Gästefans begrüßen. Der mit dem Aufstieg verbundene Imagegewinn, glaubt Jahn, sorge überdies dafür, dass allgemein mehr Besucher ins schöne Würzburg kommen werden.

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