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XXL-Kader? Beim Club gibt's bald den nächsten Neuen

Sportvorstand Palikuca rechnet das Aufgebot klein und kauft ein - 02.08.2019 05:47 Uhr

Mal nachzählen: Robert Palikuca führt zwar keine Streichliste, weiß aber auch, dass der Club den ein oder anderen Spieler zu viel unter Vertrag hat. © Sportfoto Zink / DaMa


Den Mittwoch haben sie in der Nürnberger Redaktion der Bild-Zeitung unter anderem mit den Grundrechenarten zugebracht. Sie haben also mal zusammengezählt, wie viele Spieler die Mannschaft von Club-Trainer Damir Canadi umfasst. Ergebnis: Momentan sind es 31, wovon vier Torhüter sind. Das sind zu viele, weshalb die Bild "mögliche Streichkandidaten" nennt, "um den XXL-Kader gesundzuschrumpfen".

"Gutes Bauchgefühl" 

Der, der unter anderem dafür verantwortlich ist, dass da im Moment von einem XXL-Kader geschrieben wird, rechnet am Donnerstag auch – nämlich mit einem weiteren Zugang. Robert Palikuca hat ein "gutes Bauchgefühl", dass sich der FCN in diesen Tagen mit einem weiteren Neuzugang einig wird, ein Mittelfeldspieler soll es sein, über das Wochenende will der Sportvorstand den Transfer "juristisch in Form bringen".

Noch einer mehr also, weshalb dann eigentlich auch die Liste der Streichkandidaten wachsen müsste. Tut sie aber nicht, sagt Palikuca, der ein wenig anders rechnet. Zum Beispiel zählt er Paul-Philipp Besong und Ekin Celebi eher zum Aufgebot der U21. Zwei sind also schon mal weg. Dann sind da noch Alexander Fuchs, Adam Zrelak und Virgil Misidjan, die mindestens noch ein paar Wochen, vielleicht sogar die komplette Saison (Misidjan) verletzt verpassen. Außerdem, sagt Palikuca, könne man den ein oder anderen Spieler auch in die U21 verschieben, so dass Canadi mit der von ihm gewünschten Gruppengröße arbeiten kann.

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Noch ist das Transferfenster offen, doch der Club hat schon zehnmal zugeschlagen. Allen voran bastelt Neu-Trainer Damir Canadi die Mannschaft nach seinen Wunschvorstellungen zusammen. Mit Nikola Dovedan, Iuri Medeiros und Asgar Sörensen hat der Verein bereits drei Königstransfers präsentiert. Doch auch Eigengewächse aus der Jugend könnten in dieser Saison ihre Chance bekommen.


"Ich habe keine Streichliste", sagt Palikuca. Er sagt aber auch, dass es natürlich den ein oder anderen Spieler gibt, dem sie nahegelegt haben, dass er den Verein verlässt, weil es in Nürnberg kompliziert werden könnte mit sonderlich vielen Zweitliga-Minuten. Dass die, denen das gesagt wurde, auch die sind, die auf der Bild-Liste der Streichkandidaten stehen, liegt nahe. Kevin Goden und Törles Knöll schafften es schon nicht in das Aufgebot für das Dresden-Spiel, und Federico Palacios hat in seiner Zeit in Nürnberg selten überzeugt.

Immerhin weiß Palikuca, dass sich bislang noch alles in den Grenzen des Gehalts-Budgets bewegt. Nach dem Mittelfeldspieler soll auch erst einmal Schluss sein mit Einkäufen auf dem Transfermarkt – es sei denn, Lukas Mühl hat keine Lust mehr auf die Ersatzbank und findet einen Verein, der die vom Club gewünschte Ablösesumme bezahlt.

Phasenweise okay

"Bislang ist Lukas Mühl aber noch nicht zu mir gekommen und hat gesagt, dass er weg will", sagt Palikuca. "Mit unserer Defensive sind wir aber eigentlich zufrieden", sagt Palikuca. Das galt auch bei der Dienstreise nach Dresden am Samstag. 

 

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Weil man das über die Offensive nicht uneingeschränkt sagen konnte, war der Sportvorstand auch nur so mittelmäßig zufrieden, auch wenn es "ergebnistechnisch erfolgreich" war. "Es war eine Performance, die nur phasenweise die Erwartungen erfüllt hat", sagt Palikuca.

 

Gegen den Hamburger SV soll das am Montag (20.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) besser werden – in ähnlicher Aufstellung, weil es so viele Alternativen im XXL-Kader gar nicht gibt. 

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Fadi Keblawi

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