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Zwischen Club und Gibraltar: Möller Daehli hat Aufträge

Offensivgestalter steht in Norwegens WM-Quali-Kader - 16.03.2021 19:12 Uhr

Soll die Konkurrenz im Abstiegskampf spielerisch abdrängen: Club-Quirl Mats Möller Daehli.

16.03.2021 © Sportfoto Zink / WoZi


Folge 87: Vorboten der Panik

31 Minuten sind in einer erschütternden Club-Partie bereits absolviert, als sich ein völlig verkrampfter FCN doch einmal aufmacht, seine Verkrampfung im Vorwärtsgang zu lösen. Der Ausgangspunkt der ersten halbwegs ansehnlichen Bemühung beim bis zum Ende unansehnlichen 1:1 gegen Osnabrück ist Mats Möller Daehli.

Links vorbei

Auf der Suche nach Freiräumen und Anspielpartnern erhält Nürnbergs Winterzugang - selbst Initiator der Szene - die Kugel am linken Sechzehnereck zurück. Mit zwei, drei schellen Bewegungen verschafft sich der ballgewandte Wikinger Platz, zielt dann aber links am lila-weißen Kasten vorbei.

Auch wenn Möller Daehli dem Spiel gegen Osnabrück keinen Stempel aufdrücken kann: Die kleinen, wendigen Bewegungen des technisch versierten 26-Jährigen sollen auch in näherer Zukunft wertvoll werden für den Club. Bestenfalls schon am kommenden Sonntag, wenn der weiterhin im Tabellenkeller gefesselte FCN einen Erfolg im Frankenderby anvisiert (13.30 Uhr, Live Ticker auf nordbayern.de). So unerwartet ein solcher Auswärtserfolg bei favorisierten Fürthern wäre, so sehr würde er zuletzt besorgniserregenden Nürnberger wohl als Krampflöser im Abstiegskampf dienen.

Für Möller Daehli, bei dem man trotz immer wieder aufblitzender Qualität befürchten musste, dass das blasse Spiel der Kollegen auf ihn abfärbt, wäre ein erfolgreich absolvierter Wettstreit mit dem Kleeblatt und Landsmann Havard Nielsen eine schöne Sache. Eine andere schöne Sache durfte MMD schon vor dem Lokalvergleich zur Kenntnis nehmen.

Nationaler Dreiteiler

Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken hat den Nürnberger in den Kader für die anstehenden WM-Quali-Spiele berufen. In Gibraltar trifft sich rot-blaue Auswahl, die Möller Daehli bei seinem letzten Einsatz im September des Vorjahres in Österreich sogar als Kapitän aufs Feld führte, um eine nationale Länderspiel-Trilogie in Angriff zu nehmen.

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Christian Mathenia, der eigentlich nicht geprüfte Club-Schlussmann, bekommt eine 3,5 ins Arbeitsheft gesetzt. Die restlichen Noten für die Rot-Schwarzen fallen nach dem ernüchternden Heimremis gegen Osnabrück schlechter aus. Die Begründungen dafür in den Einzelkritiken von Wolfgang Laaß sind durchaus schlüssig.


Am 24. März begegnet man Gibraltar, drei Tage später in Malaga der Türkei. Vielleicht schon in Montenegro, wo am 30. März für den Neu-Nürnberger der nationale Dreiteiler endet, wird sich ein hoffentlich entkrampfter Möller Daehli dann wieder dem FCN zuwenden. Und seinen weiteren Bemühungen, einen möglicherweise dann schon nicht mehr ganz so erschütternden Club aus dem Keller zu hieven.


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