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Stürmt er erneut? Zrelak ist Ishak einen Schritt voraus

Vielleicht ist der Slowake heute gegen Bremen Nürnbergs Matchwinner - 02.02.2019 11:07 Uhr

Adam Zrelak rennt selbst aussichtslosen Zuspielen hinterher und punktet so mit viel Eifer beim Trainer. © Sportfoto Zink / DaMa


In der vergangenen Spielzeit war Mikael Ishak noch einer der Garanten für den Bundesligaaufstieg. Auf zwölf Tore kam der schwedische Angreifer, allerdings hatte er das zwölfte auch schon am 18. Spieltag erzielt. In der aktuellen Serie konnte er bislang immerhin noch zwei hinzufügen, liegt in der internen Rangliste jedoch mit Zrelak nur gleichauf. In Mainz musste Ishak deshalb wieder einmal von der Ersatzbank zähneknirschend mit ansehen, wie sein Konkurrent beim Trainer Pluspunkte sammelte und beinahe sogar seinen dritten Treffer erzielt hätte. "Wenn sein Tor gegolten hätte, wäre er der Matchwinner im Spiel gewesen", lobte Köllner den ein Jahr jüngeren Stürmer und zeigt sich mit dessen kämpferischer Komponente vollauf zufrieden.

"Einen Topjob gemacht" 

Ishak stand zuletzt beim 1:3 gegen Berlin in der Startelf. "Er weiß, dass er eine Schippe drauflegen muss, das macht er aber im Training aktuell", meinte Köllner, der jedoch mit Ishaks mieser Laune leben kann: "Es ist klar, dass, wenn einer nicht spielt, er nicht freudestrahlend ist." Die internen Positionskämpfe liefen jedoch fair ab. Die Mannschaft steht über allem. "Mikael erkannt an, dass Adam gegen Mainz absolute Schwerstarbeit verrichtet und einen Topjob gemacht hat. Am Ende wird er mitentscheiden, wie lange Adam den Vortritt hat." Klingt also nach einer Stammplatzgarantie für Zrelak auch gegen Bremen.

Wie schon in Mainz (1:2) hat der Trainer seine Spieler "auf Schwerstarbeit" und "ein Kaliber" eingestellt: "Bremen hat mit Kruse vorne einen Mann drin, der schwer zu greifen ist. Wir dürfen sie nicht in Schwung kommen lassen." Mit Kevin Möhwald haben sie zudem einen drin, der den Unterschied in der Qualitätsdichte zwischen einer Mannschaft, die um die internationalen Plätze mitspielt, und dem tief im Abstiegskampf steckenden Club verdeutlicht. "Kevin war bei uns absoluter Stammspieler, und dort kommt er nur punktuell auf den Platz", würde Köllner liebend gerne noch auf den gebürtigen Erfurter zurückgreifen.

Ein kompakter Plan 

Der Offensivspieler darf sich gegen den Club Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen und hat für seinen Ex-Verein aufbauende Worte mitgebracht. "Möwe" hält den Klassenerhalt weiter für möglich: "Weil sie ab dem übernächsten Spieltag die nötigen Punkte holen. Sie müssen ihrer mutigen Spielweise treu bleiben, und dann werden sie das auch schaffen", wird er auf der FCN-Homepage zitiert. Köllner rechnet sich hingegen schon heute mit einer "guten Mannschaftstaktik" gegen Werder etwas aus, wenn es gelingt, "kompakt zu stehen" und auch die Abwehr der Bremer "unter Stress zu setzen".

  

Stefan Jablonka

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