Dienstag, 22.10.2019

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SVW gegen FC/DJK: Kein Sieger beim Kirchweih-Derby

Wettelsheim und Weißenburg trennten sich in der Kreisliga West mit 1:1 - Topspiel in Ramsberg - 04.10.2019 22:22 Uhr

Unentschiedenes Kirchweihderby: Der SV Wettelsheim und der FC/DJK Weißenburg trennten sich am Tag der Deutschen Einheit mit einem brüderlichen 1:1. Ein Ergebnis mit dem beide Mannschaften allerdings auf der Stelle treten. © Foto: Uwe Mühling


 SV Wettelsheim - FC/DJK WUG 1:1

Die gut 210 Zuschauer sahen zum ersten Kichweihspiel in Wettelsheim zwei verschiedene Halbzeiten. Während der FC/DJK Weißenburg in Halbzeit eins den Ton angab und folgerichtig in Führung ging, kam der SVW wie gewandelt aus der Halbzeitpause und schaffte noch den Ausgleich. Die erste gute Chance der Gäste hatte in der 8. Minute Benedikt Auernhammer, scheiterte aber an SVW-Keeper Christoph Zwahr. Die Weißenburger sorgten immer wieder für Gefahr und durften in der 24. Minute jubeln. Einen Freistoß von Andreas Pfefferlein konnte Zwahr noch abwehren, Torjäger Auernhammer stand aber richtig und staubte zum 0:1 ab. Erst danach kam der SVW etwas besser ins Spiel und näherte sich dem Ziel an. Dazwischen musste Simon Hüttinger allerdings in höchster Not das 0:2 verhindern.

Nach der Pause hatte der SVW das Spiel im Griff, der FC/DJK setzte dennoch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive. Wettelsheim verpasste etliche Chancen, was auch am Weißenburger Torhüter Fabian Heckel lag, der mehrfach parierte. Selbst ein Elfmeter von Hans-Christian Döbler brachte nichts, weil Heckel in der 73. Minute hielt. Zwei Minuten später war er dann jedoch machtlos, als Kapitän Döbler seine ausgelassene Strafstoß-Möglichkeit wieder gutmachte und einen Freistoß von Matthias Lehmeyer zum verdienten 2:2 einköpfte (75.). Spätestens jetzt war ein echter Derby-Fight angesagt, bei dem beide Teams den Sieg wollten und mit offenem Visier spielten. Wettelsheim war dem Siegtreffer einen Tick näher, doch es blieb beim 1:1 und damit bei einer Punkteteilung. Daran änderte auch eine Ampelkarte für Weißenburgs Jochen Schwenk nichts mehr (87.)

SV Wettelsheim: Zwahr, Neubauer, Döbler, Aslan, Lehmeyer, Renner, Zischler, Baumann, Ljiko, Simon Hüttinger, Pjetraj (eingewechselt: Dominik Krois, Brückel).

FC/DJK Weißenburg: Fabian Heckel, Florian Heckel, Rill, Daniel Heckel, Unger, Funer, Britz (78. Rottler), Tiringer, Muska, Auernhammer (20. Schwenk), Pfefferlein (eingewechselt: Schwenk, Hamann, Rottler).

Schiedsrichter: Norbert Süß (TSV Ellgau); Zuschauer: 210; Tore: 0:1 Benedikt Auernhammer (25.), 1:1 Hans-Christian Döbler (76.); Gelb-Rote Karte: Jochen Schwenk (FC/DJK, 87.).

Ausblick aufs Wochenende

Der FC/DJK hat nun am Wochenende 5./6. Oktober frei, zumal das Match gegen den TSV Heideck kurzfristig auf den 11. April 2020 verlegt wurde. Somit ist die eben erfolgte Begradigung der Tabelle schon wieder erledigt. Der SV Wettelsheim darf sich am Sonntag auf ein weiteres Kirchweihspiel freuen. Diesmal haben Trainer Stefan Birngruber und seine Mannschaft einen weitere Rivalen aus dem Landkreis zu Gast, nämlich den TSV Absberg, der sich nach den Siegen gegen Stopfenheim und den FC/DJK Weißenburg zuletzt in Büchenbach geschlagen geben musste.

Das Spitzenspiel steigt am Sonntag in Ramsberg. Die SG Ramsberg/St. Veit empfängt den noch ungeschlagenen Tabellenführer SV Unterreichenbach. Zuletzt galt die SG als Mannschaft der Stunde – aus den jüngsten fünf Partien holte man 13 Zähler. Mit den gezeigten Leistungen war Spielleiter Robert Völkel jedoch nicht immer komplett zufrieden. "Wir spielen noch immer zu inkonstant", erklärt er. Für ihn ist die Favoritenrolle klar verteilt: "Das wird bislang das schwerste Saisonspiel. Unterreichenbach ist klarer Favorit. Aber wir wollen uns nicht verstecken, vielleicht können wir sie ja etwas ärgern."

In Stopfenheim kommt es zum Aufsteiger- und DJK-Duell gegen Veitsaurach. Die Gastgeber starteten sehr gut in die Kreisligasaison, die letzten drei Begegnungen konnte man jedoch nicht für sich entscheiden. Zuletzt musste man sich in Heideck mit einem 2:2 zufrieden geben. Beeindruckend ist jedoch die Offensive der DJK. Mit 21 erzielten Toren liegt man in der Statistik nur einen Treffer hinter Ligaprimus SV Unterreichenbach. Großen Anteil daran haben Niko Reislöhner und Johannes Börlein, die jeweils sechsmal trafen. Mehr Tore erzielte bloß Philipp Schneider vom kommenden Gegner Veitsaurach (sieben).

Eröffnet wird der Spieltag schon am heutigen Samstag um 17 Uhr, wenn das Schlusslicht TSV 1860 Weißenburg II den formstarken Tabellenzweiten TV Büchenbach empfängt. Die Truppe von Spielertainer Jonas Herter steht mit nur vier Punkten mit dem Rücken zur Wand und hofft zumindest auf ein Unentschieden. Ganz anders sieht es dagegen bei den Büchenbachern aus. Mit dem "Dreier" gegen Absberg kletterte die Mannschaft von Trainer Günther Lerner auf den zweiten Tabellenplatz. Mit 20 erzielten Treffern ist man vorne dabei.

um/cd

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