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Termine für den FCN: Frankenderby steigt an einem Sonntag

Die DFL sagt dem Club, wann er an den Spieltagen neun bis 15 ran muss - 04.09.2019 14:46 Uhr

Er weiß eigentlich, wie's funktioniert: Club-Angreifer Mikael Ishak trifft gerne das Kleeblatt. © Sportfoto Zink / WoZi


Mikael Ishak war es damals gewesen, der an einem zumindest aus Club-Sicht wunderbaren September-Nachmittag den von Michael Köllner trainierten FCN in Fürth ins Vordertreffen setzte. Und nach weiteren Treffern von Teuchert und Behrens einen für den Altmeister aus der Noris durchaus unübliches Ergebnis beim Stadtnachbarn bejubeln durfte. Vor dem rot-schwarzen 3:1 im Ronhof hatte der Club davor letztmals in der Kleeblattstadt am 20. Oktober 1979 gewonnen, also knapp 14 Jahre bevor Mikael Ishak überhaupt geboren wurde. Wann sich dem Schweden und seinen erneut aufstiegswilligen Nürnberger Spielkameraden die Möglichkeit bietet, den Club-Coup aus der letzten Aufstiegssaison auf dem Feld der Weiß-Grünen zu wiederholen, wissen Nürnbergs Akteure jetzt: Die DFL hat Spieltage neun bis 15 zeitgenau terminiert und den prestigeträchtigen Lokalvergleich im Ronhof auf den Sonntag, 24. November gelegt. 

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Das 263. Frankenderby war eine muntere Angelegenheit. Großen Anteil daran hatte der Club, der vor dem 3:1 jenseits der Stadgrenze 38 Jahre nicht mehr im Ronhof gewonnen hatte. Mikael Ishak, der in acht Tagen zum fünften Mal für den FCN traf, eröffnete für die Gäste, Cedric Teuchert stockte auf. Doch dann trat Jurgen Gjasula zum Elfmeter an und gab das Fanal für einen Fürther Sturmlauf, den der Club-Kapitän erst in der Nachspielzeit stoppte. Doch sehen Sie selbst!


Dass der FCN an einem Sonntag in den Ronhof muss oder darf, kommt angesichts der anderen Anstoßzeiten nun festgezurrten Zweitliga-Runden nicht unerwartet. Viermal beschließen Club-Spiele die Club-Wochen. Gleich zu Beginn etwa an Spieltag neun, wenn das Canadi-Team die Kiez-Kicker von St. Pauli und damit auch deren in der Noris durchaus bekannten Sportchef im Achteck begrüßt (6. Oktober).

Ausnahmestatus hat da schon, wenn der FCN einmal nicht an einem Sonntag am Ball ist. So etwa in Runde zehn, wenn er freitags bei Erzgebirge Aue nach Punkten strebt (18. Oktober) oder beim Heimspiel gegen Aufsteiger Wehen-Wiesbaden, der am 15. Spieltag an einem Samstag in der Noris vorstellig wird (30. November). Sonntagsdienst schiebt der Club hingegen auch daheim gegen Federico Palacios‘ Regensburg (27. Oktober) und - ebenfalls auf eigener Spielwiese - gegen Bielefeld (10. November).

 

Und montags? Ja, montags ist der FCN auch einmal gefordert. Am 4. November geht‘s an der Castroper Straße gegen den VfL Bochum und damit auch, wenn nicht verletzt, den Ex-Nürnberger Danny Blum zur Sache. Ob Mikael Ishak dann stürmt, muss man abwarten. In der Aufstiegssaison 2017/18 hatte der Schwede gegen Bochum drei Tage vor dem erfolgreich gestalteten Frankenderby jedenfalls auch in der Liga genetzt. Es war der vierte von acht Ishak-Treffern in sechs aufeinanderfolgenden Spielen. 

9. Spieltag: FCN - FC St. Pauli               Sonntag, 06.10.2019, 13.30 Uhr

10. Spieltag: Erzgebirge Aue - FCN        Freitag, 18.10.2019, 18.30 Uhr 

11. Spieltag: FCN - Jahn Regensburg    Sonntag,  27.10.2019, 13.30 Uhr

12. Spieltag:  VfL Bochum - FCN           Montag, 04.11.2019, 20.30 Uhr

13. Spieltag: FCN - Arminia Bielefeld    Sonntag 10.11.2019, 13.30 Uhr

14. Spieltag:  Fürth - FCN                      Sonntag, 24.11.2019, 13.30 Uhr

15. Spieltag:  FCN - Wiesbaden            Samstag, 30.11.2019, 13 Uhr  

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