Mittwoch, 19.02.2020

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TSV 1860 beim starken Aufsteiger Hilpoltstein

Weißenburgs Trainer Vierke: "Solche Spiele entscheiden, ob es für die Topplätze reicht." - 28.09.2019 07:08 Uhr

Ein Griff ins Tagblatt-Archiv: Vor genau zehn Jahren, im September 2009, spielte der TSV 1860 Weißenburg mit einer extrem jungen Mannschaft in der Bezirksliga gegen Hilpoltstein und gewann mit 4:2. Kapitän war damals Almidin Aga (rechts). Zu den Spielern zählten unter anderem auch Tom Riedel, Marco Schwenke und Sebastian Struller. Trainer war „Winni“ Zischler. © Archivfoto: Uwe Mühling


In dieser Gruppe befindet sich auch der TSV 1860 Weißenburg, der mit 17 Punkten auf Rang sechs steht und am Sonntag, 29. September, um 15 Uhr beim Tabellenzweiten in Hilpoltstein (19) antreten muss. Für den Weißenburger Trainer Markus Vierke ist im Vorfeld dieses Duells klar: "Solche Spiele entscheiden, ob es für die Topplätze reicht."

Vierke sieht seine junge Mannschaft gut gerüstet für den Vergleich, der zugleich das Topspiel des zehnten Spieltags darstellt. Seit drei Partien sind die TSV-Sechziger ungeschlagen. Dem 1:1 im Derby gegen Dittenheim folgten "Zu-Null-Siege" in Herrieden (1:0) und zu Hause gegen Freystadt (5:0). "Wir haben unseren Fuß unter den vorderen Teams und sind punktemäßig auf Tuchfühlung zur Spitze", stellt Vierke fest.

Grund für diese Entwicklung ist aus Sicht des TSV-Trainers die Tatsache, dass sich der Kader zuletzt stabilisiert hat und nach einigen Ausfällen wegen Verletzungen und Urlaub wieder mehr Breite aufweist. "Ich bin froh, dass wir nun gegen Hilpoltstein weitgehend aus dem Vollen schöpfen können", sagt Markus Vierke, der aktuell "nur" auf die Langzeitverletzten Markus Lehner und Zijad Eco verzichten muss.

Gegen den starken Aufsteiger aus der Burgstadt, der nach souveräner Kreisliga-Meisterschaft nun mit seinem neuen Spielertrainer-Duo Fabian Schäll und Florian Grau (beide vom VfB Eichstätt) nochmals enorme Qualität hinzugewonnen hat, wartet eine knifflige Aufgabe. "Das ist eine stabile Mannschaft mit einer Idee im Spiel nach vorne", lobt Vierke die Hilpoltsteiner, die früh attackieren und versuchen, den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Der TSV 1860 will dagegenhalten und zumindest einen Punkt mitnehmen – mit einem Sieg könnten die Weißenburger sogar an "Hip" vorbeiziehen.

Beide Teams haben bislang je zweimal verloren, allerdings hat Hilpoltstein einen Sieg mehr auf dem Konto. Der TV hat erst sechs Tore kassiert bekommen, der TSV 1860 derweil schon 13. In dieser Hinsicht ist Coach Vierke froh, dass man zuletzt zweimal ohne Gegentreffer geblieben ist.

Der TSV-1860-Kader: Uhl, Rogner, Jäger, Weglöhner, Meier, Lotter, Leibhard, Hofrichter, Maik Wnendt, Strobel, Weichselbaum, Renner, Pfann, Ochsenkiel, Greco-Cutturello.

UWE MÜHLING

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