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Mittwoch, 18.09.2019

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Weißenburger Kirchweihspiel in Zirndorf

Der TSV 1860 kickt am Freitag, 18. August, in der Bezirksliga auswärts. Daheim läuft die Bierprobe - 16.08.2019 07:07 Uhr

Ein Bild vom April 2019: Beim letzten Aufeinandertreffen gewann Weißenburg (in Gelb) mit 4:1 gegen Zirndorf. Ob sich ein solcher Erfolg heute wiederholen lässt? © Foto: Uwe Mühling


Der TSV 1860 Weißenburg hat am heutigen Freitag um 18.15 Uhr ein Kirchweihspiel, aber nicht daheim am eigenen Fest, das mit der traditionellen Bierprobe beginnt, sondern auswärts beim ASV Zirndorf. Auch in der 25 000-Einwohnerstadt im Landkreis Fürth wird ab heute nämlich ausgiebig die Kirchweih gefeiert.

Der TSV 1860 hofft zunächst, dass er gut durch den Freitags-Verkehr kommt und wird dann versuchen, die Feierlaune beim ASV gering zu halten. Oder anders fomuliert: "Wir wollen punkten", sagt Trainer Markus Vierke vor dem Match der Fußball-Bezirksliga Süd. Und zwar am besten dreifach wie in der vergangenen Saison. Damals gewann Weißenburg in Zirndorf mit 1:0 und verbuchte zu Hause einen 4:1-Erfolg.

Bislang sind beide Teams mit einer ausgeglichenen Bilanz gestartet. Der TSV 1860 hat einen Sieg und eine Niederlage am Konto, der ASV einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage. Weißenburg hat bekanntlich erst zweimal gespielt, weil die Auftaktpartie gegen Ansbach/Eyb doppelt ausfiel und nun auf den 4. September terminiert ist.

Englische Wochen

Bis dahin gibt es aber erst einmal in der Bezirksliga Süd und auch im Totopokal einiges an Aufgaben zu bewältigen. Auftakt für die ein bis drei englischen Wochen ist in Zirndorf, wo aufgrund der Kirchweih eine große Kulisse und ein hoch motivierter Gegner warten. Markus Vierke stuft den ASV als "spielstarke Mannschaft" ein, die seit rund zehn Jahren von Dauerbrenner Martin Hermann (56) trainiert wird. Der Zirndorfer Coach wiederum betrachtet den letztjährigen Vizemeister aus Weißenburg als Favoriten, den man gerne ärgern möchte.

Die Gäste aus Weißenburg, bei denen die verletzten Oldies Markus Lehner und Zijad Eco ebenso fehlen wie die Youngster Filippo Virduzzo (Urlaub) und Philipp Meier (privat verhindert), sehen sich laut Vierke auf einem guten Weg. "Wir sind ordentlich unterwegs, müssen aber noch dominanter agieren und die Situationen effektiver zu Ende spielen", sagt der Coach. "Wir müssen in den Zweikämpfen noch präsenter werden und uns stabilisieren." Sollte all das gelingen, dann sieht Vierke auch gute Chancen, dass man im Anschluss frohgemut auf die Bierprobe gehen kann – dann allerdings daheim in Weißenburg.

Der Kader: Uhl, Rogner, Weglöhner, Jäger, Leibhard, Lotter, Strobel, Weichselbaum, Ochsenkiel, Pfann, Maik Wnendt, Greco-Cutturello, Renner, Hofrichter (plus U23-Spieler). 

Uwe Mühling

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