Laufer Firma will Mitarbeiterzahl verdoppeln

ABL baut neuen Standort in Altdorf

Erik Stecher

Redaktion Politik und Wirtschaft

E-Mail zur Autorenseite

Die Laufer Firma ABL braucht zusätzlichen Platz in Altdorf, weil ihre Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos boomen.

Die Laufer Firma ABL braucht zusätzlichen Platz in Altdorf, weil ihre Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos boomen. © Florian Schuh, dpa-tmn

Das Familienunternehmen ABL plant seinen Ergänzungsstandort in Altdorf im Gewerbepark an der A6 bei Unterwellitzleiten. Dort sollen Anfang 2023 die Bauarbeiten auf der 6 Hektar großen Fläche beginnen und im Folgejahr abgeschlossen werden. Das mittelständische Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, insbesondere durch die hohe Nachfrage nach Ladesäulen und Wallboxen für Elektro-Autos.

Lauf ist Teil des Firmennamens

Seinen Wurzeln an der Pegnitz möchte ABL weiter treu bleiben, steht der Firmenname doch für Albert Büttner aus Lauf. Dort soll der Hauptsitz bleiben und hauptsächlich die Bereiche Verwaltung und Entwicklung sowie ein neues Kundencenter beheimaten. Produktion, Montage und Logistik sollen künftig in Altdorf stattfinden. Derzeit umfassen diese Bereiche rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie viele es bei der Inbetriebnahme des neuen Standorts in Altdorf sein werden, hängt vom Tempo des Wachstums von ABL ab.

Die gesamte Mitarbeiterzahl von aktuell rund 475 wird sich laut Geschäftsleitung in den nächsten Jahren voraussichtlich verdoppeln. Die Suche nach einem neuen Standort in Lauf hatte zu Protesten geführt, weil dafür ein Stück Wald gerodet werden müsste.

Der Firmengründer Albert Büttner entwickelte 1925 den Schuko-Stecker, heute ist ABL einer der drei größten Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Europa.

Keine Kommentare