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Adidas prüft Verkauf: Für Reebok wird es ernst

Schicksalstag für die Zukunft der Tochterfirma steht fest - 14.12.2020 15:01 Uhr

Inzwischen wieder in der Gewinnzone: Reebok.

14.12.2020 © CHRISTOF STACHE


"Im Rahmen der Entwicklung der neuen Fünf-Jahres-Strategie hat Adidas mit der Prüfung strategischer Alternativen für Reebok begonnen", schreibt der Konzern in einer Pressemitteilung. Diese Alternativen "schließen sowohl einen Verkauf von Reebok als auch den Verbleib im Unternehmen ein".

Bekanntgegeben wird die Entscheidung über die Zukunft von Reebok demnach am 10. März 2021, dann stellt auch der Gesamtkonzern seine neue Strategie vor.

Adidas hatte Reebok im Jahr 2006 erworben. Trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone vor zwei Jahren gilt die Marke mit ihrem Schwerpunkt auf Fitness noch immer als Sorgenkind in der Konzernzentrale.

Kritik an der deutschen Konzernmutter

Vergangenes Jahr hatte Basketball-Legende Shaquille O'Neal Interesse an Reebok angemeldet. "Ich würde Reebok liebend gerne kaufen", sagte der frühere Star der LA Lakers dem US-Sender CNBC.

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Zugleich übte der frühere NBA-Star damals heftige Kritik an der deutschen Konzernmutter Adidas, die die Marke Reebok soweit vernachlässigt habe, dass sie „fast verschwunden“ sei. „Wenn sie sie nicht haben wollen, überlasst sie mir“, sagte O’Neal.

mak

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