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Bezahldienst PayPal: Betrugsnachrichten im Umlauf

Phishing-Mails entlocken Nutzern sensible persönliche Daten - 11.01.2021 18:24 Uhr

Achtung vor Betrügern im Mail-Postfach: Phishing-Mails von PayPal in Umlauf.

21.10.2020 © Moritz Wolf/imago images


Im Betreff ist oft zu lesen: "Ihr Konto wurde gesperrt" oder "Sicherheitsrelevanter Angriff auf Ihr Konto". Damit wollen Betrüger mit falschen Nachrichten des Bezahldienstleisters die Empfänger dazu bringen, fragwürdigen Links zu folgen. Aber Achtung: Oft handelt es sich um Fake-Websites, die persönliche Daten abgreifen wollen.

Wie erkennt man die betrügerischen E-Mails?

Meist genügt ein einfacher Blick in die Absenderleiste. Sollte dort etwa statt "PayPal", "PaiPal" stehen, ist das ein eindeutiger Hinweis. Auch unnötige Sonderzeichen oder Zahlen könnten auf einen Betrugsversuch hindeute, ebenso eine unklare Ansprache. Das Unternehmen PayPal selbst verweist darauf, bei Mails stets als Absender klar erkennbar zu sein und die Nutzer mit Vor- und Nachnamen anzusprechen. Außerdem verzichte das Unternehmen darauf, E-Mails mit Anhängen zu versenden, wie es bei Phishing-Versuchen oft der Fall ist.


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Fehlerhafte Sprache

PayPal weißt auch darauf hin, dass Phishing-Mails oft eine falsche Dringlichkeit aufweisen. Dort werde man "zum angeblichen Schutz Ihres Kontos zur sofortigen Durchführung eines kritischen Updates aufgefordert", schreibt das Unternehmen auf seiner Website. Diese sollte man auf keinen Fall durchführen, so könnte Schadsoftware auf den Computer oder das Smartphone gelangen. Ein weiterer Hinweis, dass Betrüger am Werk waren: Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik.

Niemals persönliche Daten weitergeben

Woran man Betrugsnachrichten außerdem erkennt: Oft werden sensible Daten, wie Geburtsdatum, Kreditkartennummer oder Passwörter abgefragt. Oft soll man zunächst auf einen Link klicken, der zu einer Homepage führt, die der von PayPal ähnlich sieht. Auch hier kann ein Blick in die URL größeren Schaden verhindern. PayPal versichert: "Wir fragen Sie nie nach Ihren persönlichen Daten in unseren Emails." außerdem werden von dem Unternehmen keine Links per Mail verschickt.

Was tun bei Phishing-Verdacht?

Das Unternehmen weißt darauf hin, im Verdachtsfall die betroffene Mail an spoof@paypal.com weiterzuleiten. Dort wird die betreffende Mail überprüft. Solle man bereits sensible Daten weitergegeben haben, Updates installiert oder fragwürdige Links geöffnet haben, hilft der PayPal-Kundenservice.

Nina Dworschak Volontärin Online-Redaktion E-Mail

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