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Coronavirus: Supermärkte wollen keine längeren Öffnungszeiten

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen benötigten Ruhepausen und einen freien Tag - 01.04.2020 09:01 Uhr

Der Andrang in den Supermärkten ist groß, trotzdem nehmen viele große Ketten die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten nicht in Anspruch. Hauptsächlich, um ihre ohnehin stark beanspruchten Mitarbeiter nicht zu überbelasten.

© Roland Weihrauch, NN


"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln, sich zu erholen, Zeit mit ihren Partnern und Familien zu verbringen", erläuterte etwa eine Sprecherin von Aldi Süd. Ähnlich argumentierte der Sprecher für Rewe und Penny: "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit Wochen Großartiges. Sie brauchen dringend einen freien Tag.""Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln, sich zu erholen, Zeit mit ihren Partnern und Familien zu verbringen", erläuterte etwa eine Sprecherin von Aldi Süd. Ähnlich argumentierte der Sprecher für Rewe und Penny: "Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten seit Wochen Großartiges. Sie brauchen dringend einen freien Tag."

Supermärkte während Corona: "An den Grenzen ihrer Belastbarkeit"

Ein Edeka-Sprecher teilte mit: "Schon jetzt sind viele Kolleginnen und Kollegen an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Jetzt noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen." Die Versorgung der Kunden mit Lebensmitteln sei auch mit den bestehenden Öffnungszeiten gewährleistet. Eine Netto-Sprecherin äußerte sich ebenso. Laut einer Lidl-Sprecherin haben alle Filialen derzeit zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet, eine Ausweitung sei bisher nicht geplant. "Selbstverständlich bewerten wir die Situation täglich neu."

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Um den Andrang in Supermärkten zu entzerren, hat Bayern die möglichen Ladenöffnungszeiten ausgeweitet. Sie dürfen nun werktags von 6.00 bis 22.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen.

Mit diesen Maßnahmen wollen Supermärkte das Coronavirus eindämmen

Mit Abstandsmarkierungen am Boden, "Spuckschutz" an den Kassen, bargeldlosem Bezahlen sowie Desinfektionsmitteln und Handschuhen für Mitarbeiter wollen die Supermarkt- und Discounterketten aber eine Ausbreitung des Coronavirus eindämmen und zugleich ebenfalls ihre Kassierer vor einer Ansteckung schützen.

Die Netto-Sprecherin machte noch einmal deutlich, dass die Versorgung mit Lebensmitteln weiterhin bundesweit sichergestellt sei. "Wir beobachten zwar, dass es in einigen Sortimentsbereichen, etwa haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven oder auch Hygieneprodukten, zu einer erhöhten Nachfrage kommt. Dennoch können wir die tägliche Belieferung der Märkte mit ausreichend Ware über unsere Logistikzentren weiterhin gewährleisten."

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dpa

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