15°

Dienstag, 22.10.2019

|

zum Thema

Dicke Dividende für Nürnberg: N-Ergie überweist hohe Summe

Zahlung an Städtische Werke - Hasler kritisiert Ausbau der Übertragungsnetze - 15.04.2019 16:29 Uhr

Die Zahlen des Nürnberger Energieversorgers N-Ergie können sich sehen lassen. © PR


Die StWN GmbH - zu ihr gehört auch die chronisch defizitäre VAG - hält 60,2 Prozent an der N-Ergie AG. Deren zweite Gesellschafterin, die Thüga AG, bekommt 33,9 Millionen Euro (Vorjahr: 56,5 Millionen). Im Geschäftsjahr 2018 hat die N-Ergie, die rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, 116 Millionen Euro investiert und damit deutlich mehr als 2017 (84 Millionen Euro). "In den nächsten Jahren werden wir weit über 100 Millionen Euro pro Jahr in die Infrastruktur investieren", erklärte N-Ergie-Vorstandschef Josef Hasler auf der Bilanzpressekonferenz.

Angesichts der "nicht vorhandenen Energiepolitik" von Seiten der Regierung "haben wir uns 2018 gut behauptet", bilanzierte Hasler, der das Marktumfeld als herausfordernd beschreibt - "und es wird noch schwieriger", wie er auch mit Verweis auf die starke Konkurrenzsituation im Strom- und Gasgeschäft ergänzte. So spüre die N-Ergie zum Beispiel die Vergleichsportale.

Bilderstrecke zum Thema

Opernhaus, Krematorium, Tiergarten: Das alles gehört der Stadt Nürnberg

Der Stadt Nürnberg gehören 1.650 Kilometer Straßen und Wege, 289 Brücken und Stege, rund 3.270 öffentliche Mülleimer und über 28.000 Straßenbäume. Das klingt nach viel, ist aber keineswegs alles: Vom Opernhaus bis zum Klinikum und von der Notschlafstelle für Obdachlose bis zum Langwasserbad gehören eine Vielzahl von Liegenschaften zum "Gemischtwarenladen" der Stadt. Ein Überblick, der überrascht: Das alles gehört der Stadt Nürnberg.


Mit Blick auf die Energiewende und die Klimaziele der Bundesregierung macht sich der Manager seit langem für die Stärkung dezentraler Strukturen stark und spricht sich klar gegen einen "überdimensionierten Ausbau der Übertragungsnetze" aus. Die Fokussierung auf die sogenannten Stromautobahnen wird Hasler zufolge der Realität nicht gerecht: 97 Prozent aller Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien seien am Verteilnetz - also nicht an großen Stromtrassen - angeschlossen, ebenso wie eine wachsende Zahl von Batteriespeichern.

Allein an das Stromnetz der N-Ergie-Tochterfirma Main-Donau Netzgesellschaft sind den Angaben zufolge bereits über 51.000 Wind-, Photovoltaik- und Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von 2300 Megawatt (MW) angeschlossen.

10

10 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Wirtschaft