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"Geschmacklos": VW entschuldigt sich für Instagram-Werbespot

Rassistisch anmutende Sequenz hatte im Netz starke Reaktionen hervorgerufen - 20.05.2020 14:20 Uhr

Dunkle Wolken stehen über der VW-Konzernzentrale in Wolfsburg,

20.05.2020 © Jan Huebner/imago images


Die kurze Sequenz, die starke Reaktionen in den sozialen Netzwerken auslöste, zeigt einen schwarzen Mann, der von einer riesigen weißen Hand durchs Bild geschoben und anschließend in den Eingang eines Hauses geschnippt wird. "Ganz ohne Frage: Das Video ist falsch und geschmacklos", erklärte das Unternehmen nun dazu.

Dass der Clip bei vielen Beobachtern zu Empörung und Wut führe, könne man verstehen. "Wir distanzieren uns davon und entschuldigen uns dafür. Wir werden aufklären, wie das passieren konnte - und Konsequenzen daraus ziehen."

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Happy Birthday: Der VW Golf wird 45

Der Golf ist der Volkswagen schlechthin. Er hat eine eigene Klasse (Golf-Klasse) begründet, eine Generation (Generation Golf) trägt seinen Namen. Vor 45 Jahren hat der Wolfsburger Kompakte seine beispiellose Karriere begonnen, 1974 hatte er das Erbe des legendären Käfers anzutreten. Sieben Generationen Golf in der Bilderstrecke:


Für einen Moment war gegen Ende des Werbefilms für das neue Golf-Modell auch eine Buchstabenfolge zu sehen, deren Einblendung das Wort "Neger" nahelegte. "Schon vor dem Hintergrund unserer eigenen Unternehmensgeschichte positioniert sich Volkswagen gegen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung", erklärten die Wolfsburger. Auch bei Twitter war der Clip zu sehen gewesen.


Verfahren gegen VW-Spitze soll eingestellt werden


Eine erste Entschuldigung war zuvor auf Instagram verbreitet worden. "Wie ihr euch vorstellen könnt, sind wir überrascht und schockiert, dass unsere Instagram-Story derart missverstanden werden kann", schrieb VW dort zunächst. Dies war stellenweise nochmals auf Kritik gestoßen. Ein Nutzer schrieb: "Alles also nur eingebildet und ein Missverständnis? Sorry, aber den Rassismus bilden wir uns nicht ein." VW präzisierte daraufhin seine Entschuldigung. Das Unternehmen betonte außerdem: "Viele Initiativen im Unternehmen und in unserer weltweiten Belegschaft fördern Vielfalt, Integration und eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit."

dpa

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