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Große Taxi-Demo in Nürnberg: Uber weist Vorwürfe zurück

Konzern: "Alle Fahrer auf der App haben einen Personenbeförderungsschein" - 19.09.2018 16:52 Uhr

Frankens Taxi-Fahrer haben genug von Uber und anderen Fahrdienstvermittlern - und protestierten jetzt. © Anja Hinterberger


"Alle Fahrer auf der Uber-App haben einen Personenbeförderungsschein und sind bei staatlich geprüften Mietwagen-Unternehmen angestellt", teilte das Unternehmen anlässlich einer Protestaktion von Taxifahrern in München und Nürnberg am Dienstag mit.


Taxifahrer demonstrierten in Nürnberg gegen Uber und Co.


Die bayerischen Taxiverbände wollten mit der Aktion auf ihre Argumente in der Diskussion um eine Novelle des Personenbeförderungsgesetz aufmerksam machen. Während sie zu eigenen Vorschlägen aus der Politik keine Rückmeldung erhalten hätten, seien die Positionen von Unternehmen wie Uber "laut eigener Aussage" in die Regierungsarbeit eingeflossen, sagte Frank Kuhle, Vorsitzender des Verbands Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen. Uber wies das scharf zurück. Eine entsprechende Aussage habe Uber nie getätigt, sagte ein Sprecher.

Die bayerischen Taxiverbände hatten zudem kritisiert, dass die Auflagen für Mietwagen-Fahrer aus ihrer Sicht deutlich niedriger seien als für Taxifahrer. Die Prüfungen der Industrie- und Handelskammern für Mietwagen-Fahrer seien die gleichen wie bei Taxi-Unternehmern, erwiderte Uber in der Stellungnahme. Fahrdienstleister wie Uber vermitteln in Deutschland in der Regel über eine App Fahrten an Mietwagen-Fahrer und Limousinen-Dienste.

Bilderstrecke zum Thema

Protest gegen Gesetzesänderung: Taxidemo in Nürnberg

Die Taxi-Zentralen in Erlangen, Fürth und Nürnberg sowie der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer protestierten Mitte September dagegen, dass das Personenbeförderungsgesetz nach Maßgaben des Online-Vermittlungsdienstes Uber geändert wird.


 

dpa, tl

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