Ab 1. Januar

Hohe Strafen drohen! Italien begrenzt Barzahlungen - das müssen Sie jetzt wissen

23.12.2021, 11:50 Uhr
Kampf gegen Geldwäsche und Schattenwirtschaft: Italien begrenzt Barzahlungen im neuen Jahr.

Kampf gegen Geldwäsche und Schattenwirtschaft: Italien begrenzt Barzahlungen im neuen Jahr. © via www.imago-images.de, NZ

Über diese Grenze von 1000 Euro hinaus darf man in Italien nur bargeldlos mit Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung zahlen. Bei Verstößen droht eine Mindeststrafe von 2000 Euro, die je nach Fall auf bis zu 50.000 Euro steigen kann.

Die Einschränkung soll der Schattenwirtschaft das Wasser abgraben und so die Steuerhinterziehung erschweren. Diese Bargeldgrenze wird jedoch von liberalen Politikern, Verbraucher- und Datenschützern scharf kritisiert.

Die Regierung von Premier Mario Draghi will im Kampf gegen Schattenwirtschaft, Steuerhinterziehung und Geldwäsche elektronische Zahlungssysteme stark fördern. Sie bemüht sich um die Umsetzung eines sogenannten "Cashless-Plans", mit dem digitaler Zahlungsverkehr immer häufiger verwendet werden soll.

Seit Juli galt bereits ein Limit von 2000 Euro für Barzahlungen. Mit Beginn des neuen Jahres wird dieses nochmal gesenkt. Das bedeutet: Alle Transaktionen, die in bar für Beträge darüber getätigt werden, sind illegal. Empfindliche Strafen – von 2000 Euro bis hin zu 50.000 Euro – drohen. Auch Urlauber müssen die neuen Regelungen beachten, um sich nicht strafbar zu machen.

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