Auch bei uns in der Region

Immer weniger Fassbier: Brauer in Sorge - "Da stirbt deutsche Bierkultur"

14.2.2022, 19:56 Uhr
Solche Bierfässer werden für Feste und Gastronomie gebraucht. Jetzt sind sie ins Lager verbannt; die Kaiser-Bräu hat beispielsweise seit Oktober kein Fassbier mehr abgefüllt.

© vitleo - stock.adobe.com Solche Bierfässer werden für Feste und Gastronomie gebraucht. Jetzt sind sie ins Lager verbannt; die Kaiser-Bräu hat beispielsweise seit Oktober kein Fassbier mehr abgefüllt.

Walter König, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, ist in großer Sorge: "Fässer werden kaum noch abgefüllt, da stirbt deutsche Bierkultur", sagte der 54-Jährige der Bild.

Der Grund: Wegen Corona unterliegen Bars und Kneipen verschiedenen Einschränkungen und werden weniger besucht, zudem finden kaum Veranstaltungen statt. Das reduziert vor allem den Fassbier-Absatz.

Fassbier-Absatz: Minus 45 Prozent

Ein Darmstädter Brauer gibt gegenüber der Bild sogar einen Rückgang von 45 Prozent im Vergleich zu Vor-Pandemie-Zeiten an. Auch bei uns in der Region drohte fränkischem Fassbier im vergangenen Jahr bereits ein trauriges Ende im Gully.

Vielen Brauereien geht es allerdings nicht erst seit Corona schlecht. Der Bierkonsum ist seit Jahren rückläufig, gleichzeitig steigen die Preise.

Ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld also. Welche Brauereien in Franken und der Oberpfalz zuletzt aufgegeben haben, lesen Sie hier.

Verwandte Themen


Keine Kommentare