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Immobilienpreise: Wohnungen in Nürnberg und Fürth immer teurer

Vergleichsportal verzeichnet steigende Quadratmeterpreise in Großstädten - 21.01.2021 05:55 Uhr

Nicht alle wollen gleich ein eigenes Haus, sondern begnügen sich mit einer Eigentumswohnung. Doch diese werden in den meisten Städten immer teurer.

26.12.2020 © Christian Ohde via www.imago-images.de, imago images/Christian Ohde


Was haben die Hauptstadt Berlin und Nürnberg gemeinsam? Der Kauf einer Eigentumswohnung war 2020 um rund elf Prozent teurer als im Vorjahr. Der Quadratmeterpreis in Frankens Metropole lag damit im Pandemiejahr im Schnitt bei 3670 Euro (3300 Euro 2019).

Erlangen stagniert auf hohem Niveau

Auch im benachbarten Fürth stieg der Preis pro Quadratmeter um 15 Prozent von 3220 auf 3690 Euro. In der Universitätsstadt Erlangen sank der Quadratmeterpreis zwar um einen Prozent, bleibt mit 4410 Euro jedoch Spitzenreiter unter Frankens Städten und zudem in den Top 15 der teuersten Städte bundesweit.


Halbe Million fürs Häuschen: Immobilienpreise in der Region ziehen rasant an


Zu diesen Ergebnissen kommt das Immobilienportal immowelt.de. Die Onlineplattform mit Sitz in Nürnberg hat die Kaufpreise von Eigentumswohnungen mit einer Größe von 40 bis 120 Quadratmeter in 81 deutschen Großstädten analysiert, die auf der Internetseite angeboten wurden. Im Krisenjahr 2020 kletterten in insgesamt 75 Städten die Preise nach oben.

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Während die Immobilienbranche in der Wirtschaftskrise 2008 keine unbedeutende Rolle spielte, erweist sie sich in dieser Pandemie nun als durchaus krisenfest. Als Grund nennt Immowelt-Geschäftsführer Cai-Nicolas Ziegler die anhaltend hohe Nachfrage in den beliebten Großstädten, woran auch die Corona-Krise nichts geändert habe.


Staatliche Förderung für Immobilien: Welche Zuschüsse gib es?


Eine andere europäische Krise hat dann allerdings doch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Der Brexit soll die Anfrage nach neuem Wohnraum in Frankfurt weiterhin befeuert haben. "Denn Frankfurt könnte die Rolle von London als Dreh- und Angelpunkt der Finanzbranche übernehmen", heißt es der Immowelt-Mitteilung.

Brexit treibt die Immobilienpreise in Frankfurt

Frankfurt verzeichnet einen Anstieg von 22 Prozent und liegt im Punkt Quadratmeterpreis damit auf Platz zwei der teuersten Städte. Auf Platz eins liegt weiterhin die Bayerische Landeshauptstadt München mit einem Plus von acht Prozent und derzeit 8150 Euro pro Quadratmeter.

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Oliver Haas Nürnberger Nachrichten E-Mail

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