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M-net: Münchner Stadtwerke dementieren Pleite

Wackliges Projekt im Landkreis Cham sorgte für Aufregung - 18.01.2019 15:55 Uhr

Im Landkreis Cham will M-net ein Glasfasernetz verlegen, das rund 6500 Haushalte erschließen soll. Passiert ist bislang wenig. © Kabel Deutschland


"Die Gerüchte zu einer möglichen Insolvenz sind definitiv falsch", so M-net-Sprecher Hannes Lindhuber: "Es bestehen keine finanziellen Schwierigkeiten und es besteht keine Grundlage für derartige Spekulationen." Es sei sichergestellt, dass "Kunden weiterhin ihre gewohnten Leistungen erhalten".

M-net bedient mit 850 Mitarbeitern rund 450.000 Kunden in Bayern. Das Unternehmen unterhält in Nürnberg einen großen Standort mit 150 Beschäftigten. Der Energieversorger N-Ergie ist mit 4,58 Prozent an dem Unternehmen, das 2017 einen Umsatz von 244 Millionen Euro erzielte, beteiligt.

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Hauptgesellschafter sind mit 63,84 Prozent die Stadtwerke München (SWM). Zum Gesellschafterkreis zählen zudem die Erlanger Stadtwerke, infra Fürth, die Stadtwerke Augsburg und das Allgäuer Überlandwerk.

Hintergrund der aktuellen Vorgänge ist ein 2017 angekündigtes Projekt im Landkreis Cham. Dort will M-net ein Glasfasernetz verlegen, das rund 6500 Haushalte erschließen soll. Passiert ist bislang jedoch wenig. "Aus verschiedenen Gründen" könne das Vorhaben nicht im ursprünglichen Zeitplan umgesetzt werden, so M-net. Als Knackpunkt gelten Probleme mit einem Subunternehmer. Die M-net-Geschäftsführung sei mittlerweile ausgetauscht worden, hieß es bei SWM. Mit dem Landkreis werde an einer Lösung gearbeitet. Im Raum steht auch eine Kapitalerhöhung durch die Gesellschafter.

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hak

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