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Mit FFP2-Maske: So funktioniert Click and Collect in Bayern

Großes Ladensterben im Einzelhandel soll verhindert werden - 11.01.2021 14:24 Uhr

Seit Montag ist der Abholservice Click and Collect auch in Bayern erlaubt. Online-Bestellungen dürfen nun im Laden abgeholt werden. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte hierzu nach der Kabinettssitzung am Mittwoch: "Das ist für viele Händler, gerade auch für den kleineren Einzelhandel, vielleicht der letzte Strohhalm."

Abholen nur mit FFP2-Maske

Voraussetzung ist ein strenges Hygienekonzept, das jedes Geschäft vorher erarbeiten muss. So muss jedem Kunden ein festes Zeitfenster zugeteilt werden, damit es nicht zu langen Wartezeiten und Menschenansammlungen kommt. Zudem müssen gemäß der Verordnung vom 8. Januar sowohl das Personal als auch die Kunden durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Diese Pflicht gilt nicht nur in den Verkaufsräumen selbst, sondern auch in Wartebereichen und auf zugehörigen Parkplätzen.


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In anderen Bundesländern war der Service bislang schon erlaubt. Bayern hatte davon bislang aber aus Angst vor Kundenansammlungen vor den Geschäften Abstand genommen. "Ich appelliere an die Bürger, diese Angebote anzunehmen" - und nicht nur bei den großen internationalen Online-Plattformen zu bestellen, sagte Aiwanger. "Wenn Corona rum ist, wollen wir nicht ein großes Ladensterben festgestellt sehen."

dpa

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