Mittwoch, 26.02.2020

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Siemens: Vorstandsgehalt soll an CO2-Senkung gekoppelt werden

Klimaschützer haben für die Hauptversammlung Proteste angekündigt - 21.01.2020 15:32 Uhr

E ist kein Geheimnis, dass Siemens-Vorstände nicht am Hungertuch nagen. © CHRISTOF STACHE


Die Aktionäre sollen ein neues System der Vorstandsvergütung billigen, das künftig eine Nachhaltigkeitskomponente enthält. Diese wiederum enthält für 2020 als einen von drei Faktoren die Erreichung selbstgesteckter Ziele bei der Reduzierung von CO2-Emissionen. Siemens sieht sich mit seiner Nachhaltigkeitskomponente als Vorreiter im Dax. Doch die finanziellen Auswirkungen der CO2-Emissionen auf den Vorstand halten sich in Grenzen.

Sie sind nur ein Teil der Nachhaltigkeitskomponente, die ein Fünftel bei der Berechnung der langfristigen Vorstandsvergütung ausmacht, die wiederum nur ein Teil der Gesamtvergütung ist. Grob überschlagen dürfte das Thema Kohlendioxid bei der Berechnung ein Gesamtgewicht um die zwei bis drei Prozent haben.


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An Scheiben geklebt: "Extinction Rebellion" demonstrierte vor Siemens in Erlangen

Eine Gruppe von Klima-Aktivisten demonstrierten am Donnerstag vor dem Siemens-Standort in Erlangen. Dabei klebten sie sich mit den Händen an die Scheiben im Eingangsbereich des Gebäudes. Die Aktion verlief friedlich, der Konzern gab im Vorfeld sein Okay. Grund für die Demonstration war die Bekanntgabe der Firma, weiterhin einem Braunkohlebergwerk in Australien zuliefern zu wollen.


dpa

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